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Dienstag, 19. März 2019

Viel wichtiger als Fasten - LEBEN

Viel wichtiger als Fasten: LEBEN.
Leben - Tag 14.496 💖🐰

Und als Erstes: Ich bin NICHT vegan und ich bin auch nicht vegetarisch.
Letzte Woche habe ich 3,75 Tage Heilfasten gemacht. Von Licht und Liebe gelebt.

Habe ich im Herbst auch schon, aber da hat es Spaß gemacht und ich hatte auch keine Lust auf Essen. Diesmal war es anders. Diesmal hatte ich Lust auf Essen. Habe aber nichts gegessen. Brav wie ich bin.

So... und weiter... also, Freitag haben wir noch gefastet.

Und dann, mitten in einer Meditation, hatte mein Mann eine Vision.🙏

Die Vision einer 🍕 PIZZA 🍕

Gute Meditation. Gute Vision. 😎 Also haben wir Abends wundervolle italienische Pizza gegessen.

Hervorragend vertragen - falls sich jemand fragt. Nachmittags hatte ich ja einen alten geriebenen Apfel gegessen. War gar nicht gut. Aber unsere Äpfel sind eingelagert vom letzten Jahr und langsam schrumpelig und nicht mehr lecker. Ich habe aber jetzt einen Entsafter und dann werden die alle morgens entsaftet. Orange mit rein und schnell schlucken, dann ist der Geschmack schon ok.

Wochenende war ich dann mit meinem Mann auf Seminar.

Eigentlich wollten wir dann ab Samstag wieder weiterfasten, aber von der Pizza war noch etwas übrig, also haben wir zwangsweise die Pizza noch aufgegessen.
Wegwerfen entspricht nicht unserer Mentalität.

Also Seminar... Schöpferkraft.
Da wir so superschlau sind und ich selbst Seminare gebe, gehen wir nur noch auf andere Seminare aus Spaß an der Freude oder um den Seminarleiter persönlich kennen zu lernen.

Alles sehr nett und sehr schön, allerdings für meinen Geschmack ein wenig zu viel von "ich-bin-schon-so-weit-und-ihr-alle-nicht".
"Alle die nicht tierische Produkte zu sich nehmen haben geschlossene Herzen." Öh... ist klar.
Und stell Dir mal vor... die stehst vor einem Bäckerei-Fenster. Schaust Dir die ganze Auslage an. Brot, Brötchen. Teilchen, Torten und Kuchen - was es eben so alles gibt.
Gut.
Und dann...
...dann entscheidest Du Dich...
...DREHST DICH UM UND GEHST!
Und wer das nicht tut, ist halt spirituell noch nicht so weit wie... äh, ja.
Hallo? Ich hätte mich schon fast für einen Krapfen entschieden gehabt!

Normalerweise esse ich selten überhaupt was vom Bäcker, aber wenn dann schon begeistert. Pfff... Egal. Es gab Mittagessen und das war so lecker, dass ich gar nicht weiterfasten konnte. Mein Mann hat sich dann auch überreden lassen.

Tag eins rum. Anweisung für Abends: vegan.

Im Normalfall essen wir so gut wie immer vegan (aber eben NICHT immer, wenn jemand Lust auf Käse, Sahne oder Fleisch hat, dann ist er das). Da wir aber nichts eingekauft hatten, sind wir nochmal in den Supermarkt und haben Tortellini und Zwiebeln mitgenommen. Hafercuisine hatten wir noch daheim. Also Tortellini mit "Sahne"-Soße. Sehr lecker.

Sonntag war ich schon im Auto launisch. Am Seminar habe ich dann eine lange Meditation so gar nicht verstanden (ich bin schwerhörig), was mir dann den Rest gegeben hat. Da auf dem Seminar kein Raum für Einzelbetreuung war und ich leider heulen musste, bin ich halt dazu erst auf Toilette und als es nicht nachgelassen hat an die frische Luft, so lange, bis es wieder ging.

Wieder hoch... kinesiologische Übung (habe ich zur Genüge in der Heilpraktiker-Ausbildung gemacht und mache es auch selbst auf meinen Kursen) - Körperpendel. Damit ich nicht gleich wieder losheule und um meine Energie beinander zu halten, hatte ich die Arme vor der Brust verschränkt. Nach der Übung zickt mich echt die Seminarleiterin passiv an, indem sie zu allen sagt, dass das ja mit so verschränkten Armen absolut nicht geht und dabei mich anschaut. Guuuut... Sabine entspannt sich. Immer weiteratmen, alles wird gut.

Vor der nächsten Meditation frage ich, ob sie vielleicht etwas lauter sprechen könnte und dann bittet sie mich, dass ich mich doch nach vorne neben die erste Reihe, oder am besten neben sie setze. Bei Meditationen kann man nicht lauter sprechen.
Ist klar, sogar meine Seminarteilnehmer die das erste Mal channeln können das leiser oder lauter machen. Aber die essen ja vielleicht auch tierische Produkte.

Sabine setzt sich brav vor. ...und versteht trotzdem (akustisch) nichts. Bzw. immer nur Wortfetzen.

Bei den anderen Meditationen bin ich dann hinten sitzen geblieben und habe nichts mehr gesagt.
Dafür hatte ich mit meinem Mann dann noch Spaß, als wir ausgetauscht haben, wer nun was meditiert hat.

Sonntag Abend Zuhause dann nochmal italienisch und Montag weiterfasten. So lange, bis meine Tochter Nudeln gekocht hat. Rucola und Tomaten waren noch vom Einkauf im Kühlschrank. War sehr gut. Heute habe ich mir von diesem Bäckerfenster etwas mitgenommen. Und heute Abend esse ich dann, vollkommen verwegen, auch noch die Karotten aus der Buchinger-Fasten-Suppe.

Wir fasten noch weiter. Und zwar so, wie wir Lust haben. Ich so, wie ich Lust habe. Und wenn ich essen will, dann esse ich was.

Denn alles Fasten, hohler-Knochen-sein und Entgiften hin oder her... ...was am allerwichtigsten ist, ist doch das LEBEN.

Dieser ganze "das-esse-ich-auch-nicht-Wahn" führt irgendwann zu Mono-Rohkost oder Lichtnahrung.
Aber das mit der Lichtnahrung ist da wo ich herkomme ganz normal. Da gibt es kein Essen.

Ich bin FREIWILLIG hier auf dieser Erde.
Und wenn ich schon hier bin, dann genieße ich den Genuss auf das, worauf ich Lust habe.

In diesem Sinne

Frohes Leben und liebe Umarmung 
Sabine

Dienstag, 12. September 2017

Missbrauch in Liebe heilen



Viele von uns, egal ob Frauen oder Männer, haben, in diesem und vielen vorangegangenen Leben, Missbrauch erfahren.
In den unterschiedlichsten Varianten.

JETZT ist die Zeit gekommen endlich loszulassen.
Zu heilen. 💖

Ich selbst habe Missbrauch erfahren und erlebt.
Gestern Abend in meiner täglichen Meditation war auf einmal das Thema wieder da.
Allgemein geht es mir gut. Nur noch manchmal, wenn ich mit meinem, unendlich geliebten, Mann zusammen im Bett bin, kommen die Gefühle auf einmal wieder hoch.
Ich bekomme Panik und brauche sofort mein Schneckenhaus.

Ich habe mehrfach Missbrauch erlebt. Durch verschiedene Personen. 
An manches habe ich nur ganz dunkle oder gar keine Erinnerungen, an manches genaue.
Bei den Erfahrungen, an die ich Erinnerungen habe, ist es nicht nur der Missbrauch, der da ist.
Da sind auch große Schuldgefühle. Ich habe mich darauf eingelassen, ich habe nicht anders reagiert, als ich damals reagiert habe.
Ich fühle Mitschuld.

Auf höherer Ebene sind alle Erfahrungen und Begegnungen abgesprochen.
Menschen verletzen uns, damit wir wachsen können, vergeben können.

Diese Tatsache verursacht durchaus eine emotionale Pattsituation.

Gestern Abend als das Thema wieder hoch kam habe ich beschlossen, dass es JETZT gut ist.
Viel zu lange habe ich all das mit mir herum getragen.
Und so habe ich es endlich gelöst.

Ich lade Dich ein, Dir Zeit für Dich zu nehmen.
Meine Meditation gestern war so heilsam und erfüllend, dass ich eine ähnliche heute morgen für DICH aufgenommen habe und Dir schenke.

Du hast in so vielen Inkarnationen schon diesen Missbrauch erfahren und so lange Du es nicht löst, wirst Du es wieder und wieder erfahren.
Also ist spätestens JETZT die Zeit Dich ein für alle Mal von allen Formen des Missbrauchs zu verabschieden.

Dir, Deinem Körper, dem Leben und allem Sein vergeben.
Alles lösen, Dich und Deinen Körper, jede Zelle zu heilen.
Du hast es sowas von verdient endlich absolut glücklich, eins mit Dir und der Welt, gesund und geliebt zu sein.

Nimm Dir die halbe Stunde für die Meditation und befreie und heile Dich.

Ich habe dabei gestern körperlich fühlen können, wie all meine Organe und Zellen, ja auch die Zwischenräume, weinen, sich lösen und schließlich aufatmen, beginnen einzuatmen und zu heilen.

💖Meditation💖

Die Geschichte der kleinen Seele und der Erde hat mir schon damals geholfen zu verstehen, warum Menschen uns verletzen.Ich liebe sie bis heute.

Ich umarme Dich in tiefer Liebe und Verbundenheit

Herzlicht 💖
Sabine

Donnerstag, 4. Mai 2017

Feng Shui für meinen Körper


So, wenn es schon immer wieder schneit und stürmt und es draußen noch ungemütlich ist, haben wir noch eine Schonfrist bekommen um unseren Körper zu pimpen und zu entgiften.

Entschuldigt erstmal, dass ich so lange nicht geschrieben hatte, aber ich war beim Turnen vom Tisch gefallen (*räusper*) als ich meinen Mann beeindrucken wollte und habe mir die Hand unpraktisch verheddert und verletzt, so dass ich weder schreiben noch sonst etwas kreatives tun konnte.
Es wird wieder besser. 😉

Ich muss gestehen, ich habe schon angefangen zu entgiften und mich zu pimpen, seit es draußen wächst.
Aber JETZT kannst Du auch mitmachen.
Also...

  1. Mehr trinken als sonst.
    Es empfiehlt sich eine Kanne Kräutertee (1L) und mindestens noch einen Liter stilles Wasser (ich nehme hier gefiltertes und energetisiertes Leitungswasser).
    Als Kräutertee ist die 1. Wahl ein Streifzug durch den Garten mit allen Kräutern, die einen anlachen.
    2. Wahl sind eigene getrocknete Kräuter (oder von Familie oder Freunden).
    Ansonsten einfach einen Tee aus kontrolliert biologischen Anbau kaufen. Entweder fertigen Entgiftungstee oder Brennessel, Schafgarbe, Huflattich, Thymian,...
  2. Den Darm stärken
    Wir legen die nächsten paar Wochen einen Fastentag ein zum Entschlacken.
    Wer aus unserer Familie mag und es schafft isst an diesem Tag nichts und wer nicht macht einen Obst- oder Sauerkrauttag.
    Zusätzlich trinke ich 3mal täglich ein Schnapsglas mit EM. 😃
    🐙 EM sind effektive Mikroorganismen und wenn Du mehr darüber erfahren willst und schon lange nicht mehr gelacht hast, dann schau Dir mein Super-Video von 2011 an.
    Die lieben EMse gehen eine vollkommene Symbiose mit meinem Körper ein und helfen meinen körpereigenen Mikroorganismen wieder ins Gleichgewicht und auf die Beine. 💖
    (P.S. Und JA, ICH trinke das für Boden und Pflanzen. 😃 Auch nichts anderes für mich als für meinen lieben Garten. 😉
    Ich kaufe mein EM bei EM-Chiemgau. Und wenn Du bei mir in der Nähe wohnst, kannst Du auch über mich bestellen.
  3. Atmen!• Bauchatmung
    • Wechselatmung
    • Schnellatmung (Kapalabhati)
    🐙 Richtig ausgeführt trainiert richtiges Atmen sogar noch den Bauch und verbrennt Kalorien und Fett.
    Du brauchst eine Anleitung?
    Dann frag Deinen Yoga-Lehrer oder schau HIER oder HIER.
  4. Bewegung...
    ...an der frischen Luft. - Verschiebe ich auf schöneres Wetter.
    ...Sonnengrüße 😭 Fallen aus. Das mag die Hand noch nicht.
    Also bleiben mir nur bioenergetische Übungen.
    Boaaaah klingt das langweilig... 😝 Ist es aber nicht!
    TANZEN!
    Einfach die Musik anmachen, die Augen zu und den Körper tun lassen.
  5. Vitamine zu Dir nehmen.
    Ich mache hierzu zur Entgiftung und als Supernährstofflieferanten einmal pro Tag einen großen Streifzug durch den Garten und alle Kräuter, die mich anlachen nehme ich mit und sie kommen in den Smoothie oder in mein Essen.
    Nach Anastasia und Storl wachsen in unserer Umgebung ja genau DIE Pflanzen und die Medizin, die wie brauchen. Saisonal immer richtig, denn die Natur ist ja schlau. Und unsere Intuition ist besser als das Kräuterwissen der meisten, also einfach nehmen.
    Hast Du die Möglichkeit nicht, dann musst Du Deine Vitamine klassisch in Form von Obst zu Dir nehmen (mein schlauester Arzt sagt 800 Gramm pro Person und Tag).
Und ich mache jetzt Punkt vier. 💞 Und schone schön brav meine Hand . 💞
Aaaber ich habe endlich zumindest wieder ein wenig geschrieben.

Und nun VIEL Spaß und gutes Lachen bei meinem Video.

Herzlicht 
<3
Sabine
Prooost!

Montag, 3. April 2017

Bestellungen beim Universum - oder wie ich MS bekommen habe.



Ich bin zutiefst berührt über die vielen Nachrichten, Kommentare und Botschaften. 💓
Jetzt weiß ich wieder absolut, warum ICH MS bekommen habe:

Um weiterzugehen und mit meinem Strahlen ansteckend und mut-machend zu sein für alle, die es brauchen.

Also, ich erzähle Euch meine Geschichte.

Wie ich zur MS gekommen bin.

Im Herbst 2014 habe ich in einem Bioladen gearbeitet. Eigentlich nur nebenher auf 20 Stunden, da ich ja hauptberuflich meine Praxis habe.
Natürlich waren es immer mehr als zwanzig Stunden, wir waren unterbesetzt, die Arbeitszeiten waren nicht schön und bis auf die Produkte hat der Laden unter "Bio" etwas anderes verstanden als ich.

Zu einem Freund habe ich am Telefon gesagt: "Weißt Du, ich möchte einfach nur Zuhause sein, meine Praxis haben, Ehefrau und Mutter sein und im Garten tüddeln und tun, was ich will."

Das Universum hat mich sofort erhört. 😉

Ich war gesundheitlich sowieso etwas angekratzt und dann wurde ich im Bioladen noch zur Seite genommen, dass meine Salate zu schön seien und sich die Kunden bei den anderen Mitarbeitern beschweren, dass sie nicht so schön sind.
DAS war für mich der Ausschlag nicht mehr halb krank in die Arbeit zu gehen.


Live-Auszüge, die ich mal aufgeschrieben hatte, leider gibt es nicht mehr davon. Ich finde sie herrlich. 
20.10.2014


Am nächsten Tag, bin ich morgens zu unserem netten alten Landarzt und habe alles aufgezählt, was ich so habe.
Blutabnehmen und ein nettes Gespräch mit der Helferin über Blutabnahmetechniken und die Verabreichung und Dosierung homöopathischer Mittel, sowie einer Unterhaltung mit dem Doktor, ob ich auch mit Verstorbenen kommuniziere und dass Hokus Pokus auch das alltägliche Handwerk eines Arztes ist.
Er hat mich krank geschrieben und zum HNO-Arzt überwiesen, da ihm mein Schwindel nicht gefallen hat.
Mir war alles Recht, hauptsache erstmal nicht in die Arbeit müssen.



Nachmittags zum Schwindeltest beim HNO Doktor Geyer. 
Doktor Geyer hat zwar einen spitzen Schnabel, aber ist lustiger als der andere HNO, Doktor Fröhlich, welche eher einen Stock verschluckt hat, der sich wohl irgendwo eingespreitzt haben muss.
Nach einer halben Stunde im Wartezimmer und drei Schundblättern später darf ich nochmal zwanzig Minuten vor dem Arztzimmer warten. Aber ich bin ja auch nicht mehr privat versichert, da kommt sowas schon mal vor.


Endlich darf ich zu Doktor Geyer rein, welcher nur Schwindel auf der Überweisung gelesen hat und augenblicklich damit beginnt mir in die Ohren zu kucken.
Da ich ja auch erzählen wollte, was ich so für Beschwerden habe und er sowieso gerade in die Ohren gekuckt hat, habe ich gleich darauf hingewiesen, dass meine Ohren seit ein paar Tagen von innen her brennen.

Da war er aber schon dabei sein Untersuchungsgerät in meiner Nase wild hin und her zu jonglieren. 
Mister Geyer steckt mir, wohl damit ich endlich still bin, sein Stäbchen in den Mund. Als anständiger wohlgeschulter Patient rufe ich natürlich gleich „Aaaaaaaah.“ Da bremst er mich aber, schließlich will er ja erstmal meine Wangenschleimhäute und Sonstiges begutachten. 
„Ja, sie haben ja auch eine fiese Grippe.“ – „Aha.“ – „Die wirkt sich halt bei Ihnen sehr unüblich und auf seltsame Weisen aus.“ 
War mir ja schon immer klar, dass bei mir auch fiese Grippen auf seltsame Weisen ausbrechen.
Vielleicht darf ich dann ja noch länger zu Hause bleiben. 
„Sie haben halt einen Herpes im Ohr.“ – „Wie? Was? Herpes im Ohr?“ – „Ja, sie hatten sicher auch Herpesbläschen in letzter Zeit.“ 
Ne, ich hatte noch nicht einmal im Leben ein Herpesbläschen, außerdem juckt nicht mein Gehörgang, sondern es brennt eher aus Richtung der eustachischen Röhre. 
„Ja, da haben sie ja auch diese Virusinfektion. Herpes im Ohr.“ Ist klar, das hat er mit seinem Röntgenblick gleich gesehen.
Schließlich haben wir uns noch ein wenig durch eine doppelte Lupenbrille angeschaut (ja, HNO. Hals-Naugen-Ohr?) und er hat mir mitgeteilt, dass ich noch zum Hör- und Schwindeltest muss.

Also wieder eine viertel Stunde warten. Da ich auf Grund heftigster hormoneller Wallungen mit Verlustängsten und vielen Tränen das pubertierende Kind mitnehmen musste, konnte ich wenigstens synchron mit meiner Tochter lesen.

Hörtest. Jepp, ich höre schlecht, das weiß ich und Tinnitus habe ich seit 2003. 
Um die Helferin vorzuwarnen, damit sie nicht denkt ihre Geräte sind kaputt, habe ich ihr das mal mitgeteilt, woraufhin sie gleich die Stimmgabel gezückt hat, sich heftig ans Knie geschlagen hat und den Rinne bei mir getestet hat.
Stimmgabel auf den Scheitel. Hör ich? Gut. 
Stimmgabel wieder ans Knie (unterdrückter Schmerzensschrei), Stimmgabel auf die Stirn. Höre ich auch.
Ob ich es denn auf einem Ohr lauter gehört habe als auf dem anderen. – Habe ich natürlich nicht, da ich noch in Gedanken beim Knie der Dame war. 
Also ganze Prozedur nochmal, denn das ist ja wichtig für den Hörtest. Ist klar, aber ich muss ja auch nicht alles verstehen.
Hörtest rechts hat sie noch ganz normal gemacht, links hat sie dann gleich die Töne lauter gedreht, wollte wahrscheinlich Zeit sparen die Gute.
Schließlich noch eine Ohrdruckmessung um das Innenohr zu untersuchen (hat die ihre Ausbildung bei der VHS gemacht? – Ooooder hat nicht nur der Doktor einen Röntgenblick, sondern auch ein Spezialdruckmessgerät, das bis ins Innenohr vordringt. Man weiß es nicht.).
Nach dem Test wieder eine Viertelstunde synchron lesen mit dem Kind und dann wieder zum Arzt. Der Schwindeltest kann erst morgen gemacht werden, da der eine Stunde dauert – mit Stehen, Liegen, Schlafen und Turnen – aber ich liebe es ja so sehr meine Tage bei Ärzten zu verbringen, wenn ich schon nicht arbeiten muss.
„Ja Frau Wettengel, sie haben übrigens Gerstmann.“ – Hopfenmann hätte mich auch gewundert, ich trinke ja kein Bier. Ne… muss wohl der Grippename sein. „Gerstmann erkläre ich Ihnen jetzt nicht…“ (bin ja nicht mehr privat versichert) „…das googeln Sie einfach mal. Das hat aber noch mehr Symptome.“
Gerstmann ist nicht der Name des Virus meiner fiesen Grippe im Übrigen, das ist ein Syndrom… mit MEHR Symptomen. 

Nachdem mein Hirn noch voller Tonklänge und angesaugt war vom Druckmessen wollte ich, dass er es mir mal aufschreibt. 
Wenn das Kind schon da ist, dann soll das Kind auch schreiben. Nachdem er ihr doch einen Zettel und einen Stift (der fünfte Kugelschreiber hat dann funktioniert, die anderen hat Louisa als Geschenke trotzdem abgelehnt) gegeben hat, nachdem sie nicht in ihr Buch schreiben wollte, hat er mir erklärt, dass ich den Innenohrhörschaden unbedingt mindestens alle zwei Jahre kontrollieren lassen müsste.
Naja, ich werde ja wohl merken, wenn ich noch weniger höre.

Gut, gut, Gerstenheimer… morgen Schwindeltest.
Ob ich meinem Hausarzt irgendwas ausrichten soll. „Hä?“ So von wegen Krankschreibung oder so? Mit Gerstenkorn, äh Gerstmann ist ja sicher nicht zu spaßen und dann noch der fiiiiese Virus mit dem Röntgenherpes im Ohr.
„Warum Krankschreibung?“ Na schließlich bin ich ja nicht zum Spaß hier mein gutster spaßiger Geyer. 
Ach, so nebenbei… wie er denn eigentlich meine Nase findet. Ob er sich noch an den fiiiiiiesen Herpes erinnern kann? „Ja natürlich. Das ist ja gut verheilt. Gut, dass ich Ihnen damals die Salbe mitgegeben habe.“
„Gar nichts haben sie mir mitgegeben. Wir haben gewettet. Und ich bekomme einen Cappuccino von Ihnen!!! Ich hab gewonnen. ICH. Sie haben mir gaaaar nichts mitgegeben.“
War ja auch kein fieser fieser Herpes oder Gerstmann, sondern die schwarze Salbe.
Ärzte.
Morgen auf ein Neues. Und am Mittwoch bekomme ich die Blutergebnisse. Ich hab vergessen Entzündungswerte mitnehmen zu lassen. 
Gerstmann ist echt ne fiese Sache übrigens. Bekommt man entweder nach einem Schlaganfall oder auch bei Creutzfeld-Jakob (vielleicht hätte ich mir das mit dem veganen doch mal ernsthaft überlegen sollen).
Da kann man Links und Rechts nicht mehr auseinanderhalten (ok, ok, das gebe ich zu) und die Finger und Zehen auch nicht und Rechnen und Schreiben kann man auch nicht, trotz unverminderter Intelligenz. Ach, ADHS hat man da auch noch. Ich bin fasziniert, wie er das mit seinem Röntgenblick diagnostizieren konnte.
Kann ich jetzt das Abitur und die Heilpraktiker Prüfung einklagen? Ach ne, ich bin ja nicht gesund nach WHO… geht nur Abitur…

30.10.2014
Da meine Erkältung nicht besser geworden ist, wollte ich doch noch einmal bei einem Arzt vorbeischauen.
Vitamin D-Spiegel im Keller, von daher wollte ich auch hier ein vernünftiges Medikament verschrieben bekommen haben und keine Aussage bekommen (von meinem guten Landarzt), wie: „Da nehmen Sie halt irgendwelche Brausetabletten, die Ihnen schmecken.“ Ha, ha.
Da mein liebster Göttergatte mein Auto hatte, war ich gezwungen zum Arzt hier am Ort zu laufen.
Und da mein lieber Landarzt im Urlaub war, der andere Allgemeinarzt auch irgendwo in der Sonne lag, blieb mir nur der Internist im Kloster übrig.
Ergo habe ich mich dick eingemummelt und auf den langen Weg zum Kloster gemacht.
So grippig zu Fuß unterwegs merkt man erstmal, wie viele Berge es hier gibt und, dass die ganz schön steil sind. Bergauf und bergab.
Meine momentan nicht vorhandene Kondition schwand Schritt für Schritt weiter.
Bergab zu einem der Dorfweiher schaut mich abschätzig und nicht gerade nett eine rotgetigerte Katze an.
Hmm… vielleicht will ich doch keine Katze? Wenn das so berechnende, schlaue, fies guckende Wesen sind. Ganz schöne Persönlichkeiten. Wer weiß, was für eine wir erwischen würden.
Mein Kater Mosolungo ging mir noch Jahre nach seinem Tod nach…

Als ich so weiterging freute ich mich, auf dem Weiher die Schwanenfamilie zu
sehen.
Schwäne bringen Glück. Stand ja erst in meinem schönen Buch letztens.
Zwei große Schwäne mit ihren sechs (!!!) Schwanenkindern – welche schon genauso groß wie die Eltern waren und nur noch ein braunes Federkleid hatten.
Die Schwanenfamilie machte sich Richtung Ufer auf und watschelte nacheinander kurz vor mir auf den Gehsteig.
Oh, wie schön, so nah kam ich jetzt an den Schwänen vorbei. Das bringt sicher besonders viel Glück.
Ich habe noch nicht fertig gedacht, da zischt mich der Schwanenvater (vielleicht auch die Mutter, aber das spielt ja keine Rolle) auf Nabelhöhe giftig an und droht mir mit den Flügeln.
Hui, der spinnt wohl.
Dem elterlichen Vorbild folgend zischen mich einen Moment später acht große Schwäne an, stellen die Flügel auf und watscheln mir entgegen.
Heiland Zacken… ich bin natürlich auf die Straße gesprungen „Mann, ich will doch nur vorbei! Ich tu Euch doch nichts.“
Blöde Viecher… die müssen doch meine Herzensgüte FÜHLEN.
Die können mich doch nicht im kompletten Rudel angreifen, nur weil ich vorbei wollte? Blöde Schwäne. Man man man.

Geschockt schleppe ich mich mit letzter Kraft den letzten Hügel zum Kloster hoch und rutsche der 70jährigen, vollkommen gestressten, Arzthelferin fast vom Tresen.
Es ist ja sooo viel los, weil die anderen Ärzte alle im Urlaub sind und es ist sooo viel Stress.
Neben der Helferin und dem Arzt war ich die einzig anwesende Person in der Praxis.
Schweißgebadet telefoniert die Helferin, beklagt ihren Stress und erzählt mir dann noch ausführlich vom Tod ihres Mannes, warum und wie lange sie schon in der Praxis ist… ich hatte schon überlegt, ob ich mich nicht lieber zwischenzeitlich auf den Boden setze.
Immerhin durfte ich nach zehn Minuten zum Arzt rein. „Tür zu, es zieht. Wir wollen doch ungestört sein.“ Befiehlt er mir freundlich, wie einem kleinen Schulmädchen.
Nachdem er sich meine Krankengeschichte angehört hatte, mein Blutbild kopiert und mir zugestimmt, dass ich bei DEM Vitamin-D-Mangel ein verschreibungspflichtiges Präparat brauche, meinte er, dass er mir hier guten Gewissens ein Antibiotikum aufschreiben möchte.
Ich hatte gerade begonnen von Bakterien und Viren zu sprechen in Bezug auf Antibiotikum, als er mich abwiegelte: „Lassen sie mich aussprechen, ich bin noch nicht fertig.“ Ha, herrlich, das ist doch mal ein Arzt. Er hat es mir wirklich erklärt, ausgeführt und noch alles Mögliche pflanzliche aufgeschrieben – sinnvoll in meinen Augen. Und Vitamin D – hochdosiert.
Schlussendlich sind am Rückweg noch drei Köter fast über den Zaun gesprungen, die wohl auch meine Herzensgüte nicht gespürt hatten, und ich nehme jetzt das Antibiotikum, Schleimlöser, Vitamin D und alles Mögliche.
Krank geschrieben bin ich herrlicher Weise auch noch eine Woche.


Vier Wochen war ich durchgehend krank mit allen möglichen grippigen Dingen.
An einem Mittwoch im November MRT gehabt und kurz vor dem Besprechungstermin noch mit dem Chef von der Arbeit telefoniert: 
"Oooh, Herr Chef, mir geht es wieder gut. Ich habe jetzt noch den Arzttermin zur Besprechung und soweit ich keinen Gehirnschaden habe, können sie mich gerne wieder einplanen."

Zu dem Termin beim HNO ist mein Mann mitgekommen, einfach nur, weil ich nicht gerne Auto fahre und er frei hatte.

Wenn Du auch "schwer" krank bist, wirst Du wissen, was nun kam.
Der Arzt steht zur Begrüßung auf, gibt mir und meinem Mann die Hand, lässt ein paar kurzatmige vermeintlich lustige Sprüche los, knetet sich die Hände und setzt sich auf seinen Stuhl. Räuspert sich, schaut einem kurz in die Augen, blickt wieder nach unten, knetet nochmal die Hände, setzt ein betroffenes Gesicht auf, nimmt den Zettel vom Tisch, schaut drauf, rückt die Brille zurecht.
Schließlich reißt er sich zusammen, schüttelt sich einmal, legt den Zettel auf den Tisch, setzt sich aufrecht hin, schaut mich wieder an und fängt an.
"Ja, also, Frau Wettengel... blablabla... Verdacht auf Multiple Sklerose... blabla...".


Da ich ja so ein schlauer Mensch bin habe ich die MRT-Bilder am Tag vorher schon angeschaut und gekuckt ob schwammartige Veränderungen zu sehen sind.
Hatte aber nur viele weiße Flecken gesehen, die ich als so auffallend einsortiert hatte, dass ich sie gegoogelt habe. Aber da stand nichts mit Gerstmann, sondern immer nur MS. Das hatte ich ja nicht gesucht, also immer weggeklickt.


Aber von daher war ich jetzt nicht großartig überrascht und da ich nicht doof bin, war mir klar, dass das keine Verdachtsdiagnose ist mit der MS, sondern eine klare Sache.
Dat Hirn schaut ja aus, wie ein Schweizer Löcherkäse.


Gut, was tut man mit so einer Diagnose?
Das war im Oktober, bevor ich krank war.
Mit meinem wunderbaren, geliebten Mann.
Erstmal auf dem Nachhauseweg den Chef anrufen. "Äh, hallo Herr Chef. Bitte streichen sie mich doch wieder aus dem Plan, ich habe einen Gehirnschaden."
Mensch, mensch, mensch... die armen anderen Menschen.
Das können wirklich nur welche verstehen, die selbst miese Diagnosen bekommen haben.
Wie betreten die dann sind und es erstmal nicht glauben und überhaupt.

Mit meinem Mann bin ich dann gutes Essen einkaufen gefahren, dann sind wir nach Hause, von jeder Familie eine Mutter angerufen und beschlossen, definitiv erst am Montag ins Krankenhaus zu fahren - am Wochenende geht da ja sowieso nichts.

So haben wir, gemeinsam mit Kind (Louisa war zu der Zeit 13) ein tolles Wochenende verbracht und schön gefeiert.

Wie es Montag im Krankenhaus weiterging schreibe ich die Tage.

Klar ist... 
Bedenke, was Du Dir wünscht, denn es wird Dir gewährt werden.

Wünsche sind immer so eine Sache. Wir bekommen IMMER was wir uns wünschen.
Nur meistens nicht auf die Art und Weise, wie wir es gerne hätten.


In Verbundenheit, Freude und Liebe

Herzlicht 💖
Sabine
P.S. Die Bilder sind alle aus Oktober und November 2014.
Auf der Suche habe ich noch DIE genialen Bilder hier gefunden.
Ich liebe sie. 
😄


P.P.S. Heute geht es mir GUT. 💖
Diesen Artikel habe ich geschrieben, nach den vielen lieben tollen Beiträgen auf meinen Beitrag von gestern: 

Du musst nicht schwer krank sein - ALLES ist möglich


Sonntag, 2. April 2017

Du musst nicht schwer krank sein - ALLES ist möglich

Heute etwas sehr persönliches von mir. Ich bin übrigens chronisch und unheilbar krank.Mein Gehirn löst sich auf. Sieht auf MRT-Bildern aus, wie ein Schweizer Löcherkäse.
Ich habe viele Diagnosen.Spannend für meine Geschichte heute ist meine MS (Multiple Sklerose) und vor allem die daraus resultierende Querschnittslähmung, Depression, chronische Müdigkeit, Schwäche und noch einiges mehr.

Gestern habe ich diese Kräuterspiraleaus knapp einer Tonne Steinen gebaut.

ALLES ist möglich!
Lass Dich niemals von irgendwelchen Diagnosen langfristig herunterziehen und/oder beeinflussen.
Du kannst ALLES, was Du Dir vorstellen kannst!Deine Überzeugungen können Berge versetzen.
Kennst Du die Geschichte mit dem kleinen Jungen in Australien, der auf einer Krokodilfarm aufgewachsen ist?
Er hat immer wieder miterlebt, wie Krokodile durch Kämpfe untereinander Arme, Beine oder den Schwanz verloren haben und wie diese dann nachgewachsen sind.

Irgendwann hat ein Krokodil ihm einen Arm abgebissen.Da der kleine Junge nichts anderes kannte als Arm ab - Arm wächst nach, ist sein Arm nachgewachsen.
Es war sein festes Wissen und seine Überzeugung, wie die Welt funktioniert.
Ich sage nicht, dass Du - wenn Du auch krank bist - jetzt sofort gesund bist, wenn Du meinen Artikel liest.
Aber ich sage Dir:
Du kannst gesund sein!

Es erfordert Arbeit an Dir selbst, Deiner Einstellung und Deinen Gefühlen.
Gesunde Ernährung ist natürlich toll.
Darmsanierung, Schwermetallausleitung und all das...Aber darauf kommt es nicht an.
Es kommt darauf an, dass Du beginnst auf Deinen Körper zu hören.
Ernährungstechnisch teilt er Dir mit, was er braucht, wie viel und was nicht.
Wenn Du beginnst auf ihn zu hören ist es anfangs ein zartes Gefühlchen, das er Dir schickt. - Später ist es vollkommen klar.
Je mehr Du auf ihn hörst, desto höher wird Deine Schwingung.
Wenn Du beginnst auf ihn zu hören ist es anfangs ein zartes Gefühlchen, das er Dir schickt. - Später ist es vollkommen klar.


Durch die Ärzte bekommen wir bei jedem Besuch mitgeteilt, wie schwer krank wir doch sind.Oft sind Ärzte auch nicht nett und malen einem die Zukunft in schwärzesten Farben aus.Das prägt sich ein.Es lässt uns einen Schock erleiden, durch welchen wir in eine Schockstarre fallen.Diese Reaktion ist seit Urzeiten genetisch so in uns verankert, für eine Heilung aber vollkommen suboptimal.Siehe Artikel Glücksgefühle.
Was bei Krankheiten am ZWEITSCHWIERIGSTEN ist, ist der positive Krankheitsgewinn.
Durch JEDE Krankheit hat man den.Natürlich ist es unterschiedlich, aber man wird schon anders betüddelt und bekommt gesteigerte, andere Aufmerksamkeit und viel mehr Hilfe angeboten.
Der Lerneffekt für uns ist, dass wir nicht alles alleine machen und schaffen müssen.Das wir beginnen Hilfe anzunehmen.
Das wir beginnen Hilfe anzunehmen.
Wir Schwerkranken sind schon so Typen, die alles möglichst alleine schaffen wollen. 😊
Am ALLERSCHWIERIGSTEN ist:die eigeneTrägheit. Das Hängenlassen.
Selbst wenn wir viel tun, schaffen und machen.

Oft lassen wir uns trotzdem ganz schön hängen.Seien wir ganz ehrlich zu uns selbst.Ja, hängenlassen ist chillig und nett.Ans Hängenlassen gewöhnt man sich schnell.
Es schleicht sich ein und irgendwann denken wir, wir können nicht anders.
Schließlich sind wir ja krank.


Das waren jetzt erst einmal viele Informationen. 😊

Es ändert sich schon Einiges an der eigenen Gesundheit mit ehrlichem Reflektieren.

Meinen Weg, wie ich in die Gesundheit gegangen bin und auch weiterhin gehe, schreibe ich, wenn ich merke, dass Interesse besteht.

Wunderwunderschönen sonnigen Sonntag

In Verbundenheit, Freude und Liebe

Herzlicht 💖
Sabine

P.S. Natürlich gehe ich zu Ärzten und befürworte Schulmedizin auch.Aber eben begrenzt.

Freitag, 10. März 2017

Rauchen sein lassen - unterstützt von Engeln

Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie begeistert ich geraucht habe.

Seit ich 18 bin mit ein paar Jahren Unterbrechung (Schwangerschaft, Stillzeit,...) - insgesamt 15 Jahre.

Und ich war immer ein Genussraucher. 
In Stress-Situationen habe ich gar nicht gerne geraucht, sondern meistens gemütlich im Sitzen.
Liebend gerne mit Kaffee und mit Freunden und ein paar letzten Hardcore-Rauchern besonders gerne und dann natürlich gleich mehr.

Drinnen habe ich auch nicht geraucht, schließlich bin ich ja Mutter.
Selbstgedrehte sind auch nicht teuer. 😏
Gesundheitlich habe ich auch keine Einschränkungen durch das Rauchen gespürt.

Da ich ja so ein supergesund-lebender Mensch bin, habe ich jedes Jahr zur Fastenzeit wieder versucht aufzuhören. 😊
Die Tage vor Aschermittwoch jede Zigarette NOCH mehr genossen und dann immer noch eine letzte - "ein Zug geht noch"...

Wir sind auch noch zu zweit. 
Mein Mann und ich.

Da wir beide feiern, und auch Rauchen, gerne mögen und dezente Suchtfaktoren in uns tragen, können wir nur zusammen aufhören.

Wir neigen dazu, uns gegenseitig immer wieder verführen. 💖 💖 💖


Tja, und beim Rauchen war ich immer wieder der verführende, qualmende Drache.
Ich habe immer eine Packung Tabak (oder zumindest Reste) irgendwo in einer Schublade versteckt und ein paar Tage heimlich geraucht. 
Oder eher so einen Tag, da ich ein Mensch bin, der weder lügen, noch etwas verbergen kann (geschweige denn Geheimnisse bewahren *ggg*).

So kam es, dass ich jede Fastenzeit so ungefähr einen oder zwei Tage nicht geraucht habe.
Und dann kommen die Leute an und sagen, da ist nur so ein kleines Gefühl von Hunger... alles andere ist psychisch oder der kleine Rauch-Teufel oder wie Allen Carr und seine Kollegen das nochmal nennen.
Haaach, die Bücher, CDs und Kurse... *augenroll*

Die CDs habe ich sooo oft gehört, das Buch hat nur beim ersten Mal funktioniert (für ein halbes Jahr), der Kurs auch für ein halbes Jahr... gut, wie auch immer.
Mein Rat hier an Dich: Spar Dir das Geld für solche Bücher und Kurse!!!!

Also, ich war beim Hungergefühl, dass sich beim NichtRauchen einstellt.
Ich hatte kein Hungergefühl, ich hatte körperliche Schmerzen!

Ein eeeeekliges Gefühl im Nacken und in jedem Gelenk Schmerzen und in den Muskeln und es war furchtbar. Ich habe geheult.
Und wenn ich geheult schreibe, dann meine ich geheult. 
Ich habe mich dabei auch ins Bett geworfen, da ich das in meinem Alter vernünftiger fand, als mich wie ein trotziges Kleinkind auf den Boden zu schmeißen, mich in Krämpfen zu winden und dabei auf den Boden zu trommeln.
Nach einiger Zeit im Bett habe ich dann meine Notvorräte wieder ausgepackt oder bin notfalls sonstwohin gefahren um neuen Rauchkram zu holen.

Soviel zur Vergangenheit.

Wir haben heute Freitag... über eine Woche nach Aschermittwoch und man mag es nicht glauben:

Ich rauche seit Aschermittwoch nicht.

*Trommelwirbel*

Und noch viel besser: Es ist gar nicht schlimm!

Dieses Mal habe ich alles anders gemacht. 😝

Ich hatte genauso wenig Lust wie immer mit zum Aufhören, nämlich gar keine.
Manche warten ja darauf, dass sie eines Morgens aufwachen und nicht mehr rauchen wollen.
Ich bin da sehr ehrlich zu mir selbst und sehr reflektiert... da könnte ich warten, bis ich schwarz werde (oder meine Zehen *ggg* - schlechter Scherz 😏).

Also... keine Lust, aber schlaues Kerlchen, das ich bin ist mir natürlich klar, dass Rauchen nicht gesund ist und dass das natürliche Verhalten des Menschen ist NICHT zu Rauchen.
Ich gehe mal davon aus, dass Du weißt wie und was ich arbeite - als Engel-Medium und Lichtheiler. *ggg*
Jaaaa, da raucht man nicht, ich weiß. War mir aber wurscht.

Beim Channeln kam schon immer wieder für andere... "Drogen sein lassen für mindestens drei Monate" und lauter solche Aussagen.
Alkohol trinken wir seit den Rauhnächten nicht mehr, das ist in Ordnung... nur das Rauchen.

Da ich ja immer mit den Engels spreche, musste ich an den Engels-Segen denken.
Irgendwann schreibe ich Euch mal meine schlauen Gedankengänge auf, heute gibt es die Kurzfassung, damit Du auch leicht zum Rauchen aufhören kannst, falls Du magst.

Also habe ich die Engel und alle uns wohlgesonnenen Wesen gebeten, mich zu unterstützen mit dem Nicht-Rauchen.
Ich liege also in meinem Bett, spreche so mit den ganzen Engerln und weil ja alles eins ist hat sich mein Satz irgendwann gewandelt.

💞 Hey, hallo Ihr lieben Engerl, Meister und Geister. 💞

💞All Ihr uns wohlgesonnenen Wesen und Ihr EMse. 💞

Ich bitte Euch, unterstützt mich ab Aschermittwoch, wenn ich das Rauchen sein lasse.

Helfts mir und seits bei mir. Ich bitt Euch.

Nehmts mir das Verlangen
 nach Zigaretten und Rauchen.

Alles ist eins - Es ist, wie es ist

💞Ich bitte mich, ich unterstütze mich ab Aschermittwoch, 
wenn ich das Rauchen sein lasse.💞

💞Ich helfe mit und bin bei mir. 💞

Ich nehme mir das Verlangen nach Zigaretten und Rauchen.

Und das ist mein Zauberspruch gewesen.
Am Dienstag habe ich einen normalen Tag verbracht und Abends habe ich die obligatorische "letzte" Zigarette einfach weggelassen.
Genauso wie das Brimborium den letzten Tabak feierlich was-weiß-ich-wohin zu schütten.
Wenn man nicht irgendwann die letzte Zigarette oder den letzten Zug weglässt, dann raucht man immer weiter.

Klar habe ich mich abgelenkt am Mittwoch und die Zeit vertüddelt, aber ich habe wirklich kein Verlangen.

Ich hatte am Donnerstag Gelenkschmerzen, aber eher wie eingerostete Gelenke.
Mein Mund hat immer noch morgens ein leicht verbranntes Gefühl und ab und zu kommt wieder so ein Schwall "Raucher-Atem" - dann weiß ich immer, dass meine Lunge sich ein Stück weiter reinigt.

Das Abgefahrenste ist, dass ich mich vollkommen dauer-high fühle.

Mein Mann raucht einfach nicht, ganz normal, wie man das halt normalerweise so macht, hat manchmal das Verlangen nach Zigaretten und ist etwas zynischer als normal, aber high fühlt er sich auch.

Nicht so ein drogeninduziertes, verwirrtes high, sondern vollkommen klar high.

Entweder habe ich auch zuviele von meinen Keksen, die die Gedankengeschwindigkeit erhöhen gegessen (mit Honig und Pollen), oder es ist einfach multifaktoriell von der Zeitenergie, dem NichtRauchen und den Keksen.
Meine Gedanken sind so schnell, dass sie sich schneller denken, als ich hinterher komme.

Da sieht man mal, was der Nebel so ausmacht.

Letztes Wochenende war ich auch noch bei meiner Familie. Und bei meiner Familie ist es sehr speziell... das kannst Du Dir so vorstellen wie eine klassische griechische Hochzeit oder so. 😊
Drei Kinder meiner Schwester, zwei davon erwachsen, eine mit Baby, meine Tochter, mein Mann und ich und meine Eltern. Und nicht nur ich bin laut, alle sind laut und ein gigantischer Trubel mit vielen Bedürfnissen und berührend.
Grenzen überschreitend... und mir ging es gut.
High zwar, aber ich habe es gut verbracht. 
Am Samstag dann noch den ganzen Tag mit wieder vielen (lieben) Menschen Schwitzhütte bauen und dann auch noch Schwitzen,...
Also wirklich nicht nur einigeln zu Hause, sondern Erlebniswochenende par excellence.
Und mir ging es gut.
Eine liebe Freundin war Montags fast schon erschrocken vor mir... "Oh Gott! Bist Du jetzt immer so? Bist Du, wenn Du das Seminar gibst auch noch so?"
Hihi... also ich... öh... Powerbesen mit viel bewegender Energie in high.
Ich bin gespannt.
Bisher fühle ich mich immer noch high.
Die normalen Prozesse gehen weiter und langsam gewöhne ich mich an die rasenden, superschnellen Gedanken.

Also, falls Du rauchst und gerne feierst und Gesundheit magst, sowie Dich in Vielfacher Energie und high:

Lass einfach das Rauchen sein - unterstützt von Dir und der geistigen Welt.

Aaach, ein Spannendes fällt mir noch ein.
Ich bin ja eher so der Typ, der frühe Vogel kann mich mal und so... hey, UNGLAUBLICH! Ich... also ICH wache seit Montag jeden Tag um FÜNF Uhr Morgens auf und bin wach.
Einfach so. WACH! Morgens! Ich!
Ok, ich hatte mal den Wunsch abgeschickt, doch bitte vor dem Wecker aufzuwachen und wach zu sein, aber nicht ernsthaft mit Erfüllung gerechnet. *ggg*

In Verbundenheit, Freude und Liebe
Herzlicht 💖

Sabine