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Donnerstag, 9. November 2017

Eine ganz normale übersinnliche Kindheit

Heute erzähle ich Euch die (sehr stark zusammengefasste) Geschichte meiner Kindheit - bis zu meinem elften Lebensjahr.
Generell eine vollkommen normale Geschichte.
Für mich.
Für andere mag sie ungewöhnlich sein.

Meine letzte bewusste Erinnerung vor meinem Leben war im „Himmel“.
Diese habe ich vorgestern mit Euch geteilt.

Meine erste bewusste Erinnerung in diesem Leben war um 1982.
Ich war ungefähr drei Jahre alt und spielte in unserem neuen Haus auf der Terasse. Ein Stück der Terasse war unterkellert und noch nicht fest mit Boden verschlossen.
Mein Spielzeug fiel nach unten und mein Vater nahm mich auf den Arm, ging mit mir in den Keller und holte es wieder nach oben.
Der Keller war dunkel, Holz lag am Boden und mein Vater musste ziemlich weit nach hinten gehen um mein Spielzeug aus dem Holz wieder zu holen.
Anscheinend gefiel mir das und ich war neugierig auf den Keller. So warf ich mein Spielzeug absichtlich noch ein paar Mal hinunter.
Ich kann mich noch erinnern, dass meine Eltern dann mit mir schimpften und mir sagten, sie würden es nun nicht mehr holen.
(Ich denke, ich warf es wieder hinunter und sie ließen es unten liegen.)

Ich bin jetzt 38 Jahre alt, lebe (wieder) in Franken, habe meine zweite Hälfte an meiner Seite und eine wunderbare sechzehnjährige Tochter.
Für mich war es als Kind selbstverständlich Dinge zu wissen, mit Bäumen zu sprechen, Stimmen zu hören, Wesen zu sehen und mich mit Ihnen zu unterhalten. Genauso wie die Welt in Farben getaucht ist. Klar sehen wir nicht schwarz-weiß. Aber zusätzlich in vielen andere Farben. Farben die alles umgeben, die sich in Form und Farbe anpassen.

Es war nichts besonderes.

Für mich sind meine Erinnerungen die ganz normalen Erinnerungen, welche jedes Kind hat.

Situationen in denen ich mit meinem Kindermädchen zum Einkaufen oder spazieren laufe in einem schönen Mantel, den meine Oma mir genäht hatte und mit einem Muff aus echtem Pelz, den sie mir gemacht hatte. Ich liebte beides. Aber sie achtete darauf, dass ich mich nicht schmutzig mache und nicht an den Autos vorbeischleife beim Gehen.

Ich war mit meiner Mutter beim Arzt. Beim Frauenarzt, denn sie war schwanger. Der Arzt schickte mich aus dem Zimmer und ich sah durch die Türe, wie er Mama untersuchte. Das war mir sehr unheimlich und ich hatte Angst. Als mich jedoch eine Arzthelferin entdeckte und von der Türe wegzog war ich böse, da ich den Doktor nicht mochte und nicht wollte, dass er meine Mutter untersuchte.
Auch von meiner Mutter ließ ich mich schwer beruhigen danach.

Zu Nikolaus bekam ich eine Rute geschenkt mit kleinen Schokoladenpäckchen daran. Wenn ich in die Hose machte bekam ich die Rute, wenn ich auf Toilette ging eine Schokolade. Weihnachten war ich sauber.

Ich hatte eine kleine Schwester bekommen und sie lag um Weihnachten (1982) in ihrem Kinderwagenkörbchen und ich legte mich mit meinem Cousin zu ihr in den Korb. Aber wir durften nicht, nicht dass es ihr zu eng würde.

Ich wollte den Kinderwagen meiner kleinen Schwester alleine schieben. Unser Haus lag oben auf einem steilen Berg und von der Terasse ging ein Rasenstück steil nach unten in ein flaches und dann in Gemüsebeete über. Von dort unten konnte man in die geschotterte Einfahrt kommen und durch ein breites Tor, über zwei Stellplätze für Autos auf die steile Straße, die hinunter führte.
Mein Kindermädchen hatte den Geldbeutel im Haus vergessen, nahm mir mit Mühe das Versprechen ab auf sie zu warten und noch nicht alleine den Kinderwagen zu schieben.
Wie konnte es anders sein, ich wollte es dennoch alleine tun, der Wagen war zu schwer für mich, der Weg zu steil und meine kleine Schwester sauste darin den Berg hinunter um dann im Gemüsebeet zu landen (weich).
Zu meiner Zeit waren Klapser und kleine Ohrfeigen noch normal (nein, ich bin sicher nicht geschlagen worden) und ich bekam meine Strafe und Schimpfe.
Eva, meine kleine Schwester wirft mir im Nachhinein natürlich vor, dass ich sie nicht haben wollte und absichtlich den Berg hinunterrollen lies. Aber das war nicht so.

Ich ärgerte meine zehn Jahre ältere Schwester Martina, indem ich ihr alles vollmalte, was in Reichweite war. Mit besonderer Vorliebe Klaviernoten und Hausaufgaben. Ich bat sie, mir etwas auf meine Bilder zu malen, um dann bitterlich zu weinen und mich bei meiner Mutter zu beklagen, dass Martina mir meine Bilder verschandelt hat.

Nachts konnte ich immer lange nicht einschlafen und lies mir immer noch eine Geschichte erzählen und noch eine. Mit meinem Betteln hatte ich bei meinen Eltern eigentlich immer Erfolg.
Mein Vater ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Am liebsten hörte ich Geschichten, als er noch klein war.
Und meine Mutter las mir Bücher vor. So oft, bis ich die Bücher auswendig konnte. Dass ich noch nicht lesen konnte merkte sie nur daran, dass ich beim Vorlesen ab und an ein Buch falsch herum hielt.
Mein Kindermädchen erzählte mir die klassischen Märchen.

Abends in meinem Zimmer sah mich meistens eine Wölfin an. Sie hatte ein großes leuchtendes Auge.
Wenn ich nach meinen Eltern rief, da ich Angst hatte, konnten sie die Wölfin nicht sehen. Nicht einmal das Auge oder gar das Licht. Auch nicht, wenn das Zimmer dunkel war und das Licht hell strahlte.
Sie erklärten mir, dass ich ein wunderbares phantasievolles Kind sei, dass sich aber nur eine Straßenlaterne in meinem Fenster spiegeln würde.
Irgendwann glaubte ich Ihnen.
Genauso ging es mir mit all den anderen Besuchern.

Als ich noch ein Kind war, war die Spiritualität noch nichts, was salonfähig war, worüber man sprach oder etwas wusste.
Meine Eltern hörten sich meine Geschichten an, waren erfreut über ihr phantasievolles Kind und gegen die Angst häkelte mir meine Mutter ein zwei Meter langes Krokodil (welches ich heute noch habe).
Ich liebte Geschichten und wusste viel. Als ich in die Schule kam musste ich nicht lernen, da ich alles einfach konnte.
So saß ich im Unterricht und rettete die Welt.
Ich löste Schmutz, Böses, Streit und Hass auf und verwandelte es in Blumenduft. Stunden konnte ich mit diesen Vorstellungen verbringen. Ich sah mir in meinem Kopf Straßenzüge, Fabriken und Autos an und sah zu, wie alles was nicht sauber und liebevoll war sich auflöste und als Blumenduft zum Himmel aufstieg.

Ich hatte eine Stimme in mir, die mir nichts Gutes wollte. Ich konnte das nicht verstehen, aber die Stimme war da. Eine dunklere und langsamere Stimme als die anderen. Sie sagte Dinge zu mir, wie vielleicht das berühmte Teufelchen auf der Schulter. „Iss von diesem Baum.“. Ich stand vor der Eibe vor unserem Haus und wunderte mich, warum sie das sagte, ich würde mit Sicherheit nicht von dem Baum essen, ich wusste ja, dass er giftig war.
Meine Mutter hörte mir, wie immer zu, aber sie verstand das nicht.

Meine kleine Schwester hatte unsichtbare Freunde, mit denen sie immer spielte, aber wir unterhielten uns nicht wirklich über solche Sachen.

Ich hielt mich für ein ganz normales Mädchen. Naja, fast. Ich fand mich einfach am Besten. Ohne Diskussion. Besser und weiter als alle anderen. Besonders als meine Eltern, insbesondere noch als meine Mutter.
Am Schönsten fand ich mich natürlich auch (obwohl ich ab der Schulzeit nicht mehr wirklich schön oder gar süß war mit meiner rosa Hornbrille, den Spitzenkrägen und dem ewigen Pony. Eva war immer süß. Süß und frech.).

Meine Eltern haben eine Firma, selbst gegründet. Beide kommen aus eher einfachen, meine Mutter sogar aus armen, Verhältnissen und haben die Firma 1974 gegründet. Sie arbeiteten Tag und Nacht und sie wurde groß. 
Meine große Schwester war viel alleine, bei der Oma und bei Nachbarn. 
Meine kleine Schwester und ich hatten vormittags Kindermädchen.
Wir hatten viel Kontakt zu Kunden meiner Eltern. Mit vielen waren meine Eltern auch befreundet und einige hatten Kinder in unserem Alter.

Ein kinderloser guter Kunde und Freund meiner Eltern hatte eine Freundin und einen Papageien und lebte in Nürnberg. Ich mochte vor allem seine Freundin. Wir waren öfter bei Ihnen zum Essen oder bei Feiern. Wenn Eva und ich müde wurden, wurden wir in ein Zimmer gelegt zum Schlafen und später ins Auto getragen.

Als ich ungefähr elf Jahre alt war hatte dieser Kunde eine Frau mit strubbeligen roten Haaren kennengelernt, die Heilsteine verkaufte und intuitiv Ketten daraus herstellte. Ketten, die den Träger in seiner Kraft unterstützen und exklusiv für ihn angefertigt werden.
Eines Tages saß unsere ganze Familie bei dieser Frau und ihrem Freund in einem Zimmer auf dem Boden. Eva und ich sahen uns die verschiedenen Steine an.
Da ich kurz vorher „Die Nebel von Avalon“ gelesen und es zu meiner Bibel erkoren hatte (ich bin DIE Reinkarnation einer Hohepriesterin), sah ich die Steine anders an.
Die Erwachsenen unterhielten sich, Martina war an diesem Tag auch dabei. 
Die Frau fragte, ob einer in unserer Familie denn etwas besonderes könnte. „Ja.“ Sagte Martina, „Sabine sieht immer Lichter.“ Ich fragte überrascht: „Was denn für Lichter?“ Und Martina erzählte die Geschichte mit dem Wolfsauge in meinem Zimmer. 
Ich lachte „Aber das waren doch nur Spiegelungen von der Straßenlaterne.“ 
Da guckte Martina ernst und meine Eltern betroffen: „Das haben wir dir nur erzählt, damit Du keine Angst hast. Da waren keine Spiegelungen von irgendeiner Laterne.“
Ich machte sehr große Augen.
Da war gerade an meinem Filter geschraubt worden, an meiner Linse, die ich mir für die Welt gemacht hatte.

Bei der Frau ließen meine Eltern für jeden von uns Ketten anfertigen und es gab noch große Aufregung, da meine Mutter es schaffte, aus Versehen, die heilige Kugel der guten Frau umzuschubsen, dass sie herum kullerte und eine Ecke herausbrach.
Die Frau weinte und verließ das Zimmer, ihr bärtiger Gefährte erzählte, dass die Kugel ihm eines Nachts als er wach lag geflüstert hatte, wie er die Frau zu behandeln hätte.
Ich fand die Frau doof und hässlich, den Lebensgefährten alt und dumm.
Doof und dumm als Ausdruck dafür, dass die Seelen noch nicht so alt waren. Der Kunde fuhr mit der Rothaarigen in den Urlaub, verließ seine liebe und schöne Freundin, schnappte schließlich seinen Papagei, löste die Praxis auf und wanderte aus.
Unwichtig.


Ab dem Zeitpunkt, an dem ich erfahren hatte, dass sie mir alle nur versucht hatten auszureden was ich wahrgenommen hatte und es wahr war, hob ich mich empor.

Probierte aus was möglich war und spielte mit Energien, Magie und auch Menschen.

Doch davon erzähle ich Euch an einem anderen Tag.

Liebe Umarmung und Danke fürs Lesen
Sabine

Mittwoch, 17. Mai 2017

DU selbst. - PUR! ♥


Das oben auf dem Bild bin ich.
Mit heller Haut, mit hellen Wimpern und Haaren und nichtmal meine leuchtenden Augen sieht man auf dem Bild.
Aber das bin ich.

Rechts, das wunderschöne, das bin auch ich.
Geschminkt, in gutem Licht mit Photoshop.

Darunter wieder ich. Geschminkt und in guten Licht.

Und das darunter bin erst recht ich.
Ungeschminkt. Gestern. Im Garten.
Auf den Bildern bin jedesmal ich.

Ich fühle mich meistens gut.
Manchmal schaue ich in den Spiegel und finde mich schön.
Dann schaue ich in den Spiegel und gefalle mir gar nicht.

Meine Figur fühlt sich auch gut an. Schön.
Ich fühle mich groß, ich fühle mich weiblich und schön und gut.
Dann sehe ich mich in einem Spiegel, an einem Tag, an dem ich gerade angestrengt bin und denke mir, dass ich mir ja einfach nur etwas vorgemacht habe.

Über meine Kleidung mache ich mir selten Gedanken.
Ich ziehe an, was ich habe. Freue mich, wenn Freundinnen aussortieren und kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich mir Klamotten gekauft habe.
Meine Klamotten passen in eine Kommode und die Anzahl meiner Schuhe liegt inklusive FlipFlops, Wander- und Hausschuhen bei unter zehn.
Einen BH trage ich nicht, nie. 
Aus Überzeugung, aber auch, da ich definitiv keinen brauche.
Und dann bekomme ich wieder einen Katalog zugeschickt und sehe all die schönen Sachen und hätte sie gerne, damit ich auch schön angezogen bin...


Manchmal sagen mir Menschen, dass sie mich schön finden.
Dann fragen mich andere, warum ich mich nicht schminke, wenn ich doch DANN sooo schön aussehe.
Und dann gibt es noch Menschen, die mir sagen, wie häßlich sie mich finden.
Mit meiner Falte auf der Stirn, meiner Blässe, meiner Einfarbigkeit,... 
Diese Menschen sprechen alle Unsicherheiten aus, die ich in mir trage.
Ein Bildbearbeitungsprogramm stuft mein Gesicht als männlich ein und schon bin ich wieder angetriggert.
Bin ich wirklich weiblich? (<- augenscheinlich: JA)

Bestimmt geht es Dir auch immer wieder so.


Was aber all die anderen Menschen sagen,
das ist vollkommen unwichtig.

Wichtig ist, wie ich mich fühle.
Egal ob ich eine Bohnenstange bin oder kugelrund, schwarze Haare oder grüne Haut, Pickel, Cellulite, Samthaut oder Narben.

Wenn ich mich gut fühle, sehe ich gut aus.

Das mögen andere wieder anders beurteilen, aber ganz ehrlich: 
niemand hat hier irgendetwas beurteilen!

Denk mal an Deine Freunde.
Wie schön findest Du Deine Freundinnen oder Freunde?

Richtig, je lieber Du sie magst, desto schöner findest Du sie.


Daher können wir davon ausgehen:


Je lieber ich mich mag, desto schöner finde ich mich.

Und wie oft schaust Du Dir wirklich die Klamotten Deiner Freunde an?
Vielleicht kurz, wenn etwas daran besonders oder außergewöhnlich ist, anders als sonst. Und wenn das angesprochen ist? Gar nicht mehr. Es ändert nichts an dem Menschen, der drinnen steckt.

Den hier angezeigten Film habe ich noch nicht gesehen, aber alleine der Trailer begeistert und berührt mich. 


Sport mache ich heute nicht. Ich war Montag tanzen (Bauchtanz. BAUCHtanz, mit MEINER Figur.😂 ) und Yoga mache ich morgen.
Nicht zum Figur formen oder sonstwas, sondern, weil es mir gut tut.
Weil meine Schmerzen mit Sport (!!!) besser werden.

Ich wünsche Dir einen zauberhaften Tag und werde meinen Astralkörper nun in die Sonne legen und mich von den Strahlen wärmen lassen.
Und danach werde ich Kuchen essen und Kaffee trinken.

Herzlicht <3
Sabine

Mittwoch, 15. März 2017

Alle fühlen sich so toll mit dieser Energieanhebung - ...nur ich nicht.




Die Energieanhebung geht immer weiter und weiter. Jeden Tag strömt mehr Licht auf die Erde und auf uns.

Schööön. 💖

Wir können es alle geniessen.

Doch halt... morgen, ich gehöre nicht zu den allen, die das genießen können, weil es mir gerade gar nicht gut geht.
Meine Gedanken sind nicht gut, außerdem tut mein Kopf weh und ich bin müde und matschig...

...oder was auch immer. 😉

Falls Du Dich im letzten Satz wiedergefunden hast, dann sei nicht traurig und lass den Kopf hängen.

Ich will es Dir erklären.

Energieanhebung... was ist denn das überhaupt? Was bedeutet das?

Alles Leben ist Energie, Licht und Liebe - auch Du.


Jetzt stelle Dir Dich als eine Ansammlung von Energie vor - einfachheitshalber als Luftballon mit Wasser drinnen.


Der am laufenden Wasserhahn hängt (das Wasser tröpfelt auch wieder raus, er platzt nicht). *ggg*


Das Wasser ist die Energie.


Wenn nun jemand den Wasserhahn ein bisschen aufdreht, passiert erstmal noch nicht viel.
Klar, alles läuft schneller und es ist mehr Bewegung drinnen.
Und unser "jemand" dreht den Wasserhahn nach und nach immer stärker auf.


Was passiert mit dem Luftballon?

Ich gehe davon aus, dass Dein Luftballon (alleine bevor er recycled wurde) zwischen zwanzig und sechzig Jahre auf dem Gummi hat.

Da hat sich schon ein bisschen Schmodder angesammelt über die Zeit. 
Und das Material hat vielleicht auch schon die ein oder andere Schwachstelle.
Also wirbelt das Wasser noch schneller durch Dich, Ballon. 
Wirbelt dabei den Schmodder auf und reizt die Schwachstellen.

Übertragen heißt das nun, dass nun ALLES hochgespült wird, was in Deinem Unterbewusstsein, Deinem Körper, Deinem Geist und sonstwo herumdümpelt.

Und weil es so schnell herumschwimmt fühlt es sich stärker an als normal.


Alles wird verstärkt.
Alle Liebe, alles Licht, alles Glück, aber auch alle Ängste und eventuell alle körperlichen Beschwerden.

Wenn Du jetzt nicht zu den Glücklichen gehörst, die sich bereits gigantisch fühlen...

Das ist DEINE Chance!


Du hast JETZT die Möglichkeit (wie immer), alle Ängste, Schmerzen, allen Groll und alles was sich nicht gut anfühlt und Dir nicht gut tut auflösen.

Ich werde die Tage noch eine geführte Meditation dazu aufnehmen.
Zwischenzeitlich nimm das Herzstrahlen als Grundmeditation.


Lege Dir BEIDE Hände auf Dein Herz. 
Fühle die Wärme Deines Körpers.
Diese Wärme, die Du fühlst ist LIEBE.

Genieße das Gefühl und lasse es sich in Deinem Körper und Deinem Sein ausbreiten.

Nun lege Dir eine Hand auf den Bauch und lasse die andere auf dem Herzen liegen.
Lenke die Aufmerksamkeit auf Deine Hände und fühle die Wärme und die Liebe.
Du wirst feststellen, dass die Hand, die auf Deinem Bauch liegt, das Gefühl nicht so intensiv wahrnimmt.

Bitte die Engel die Liebe zu verstärken und Dein gesamtes Sein damit auszufüllen.

Du wirst schnell eine Veränderung in dem Gefühl in der Hand spüren.
Es wird wärmer.
So weißt Du nun, dass die Liebe sich in Deinem Sein weiter ausgebreitet hat.

Du wirst eine Ruhe und positive Gefühle in Dir wahrnehmen.

Das ist die Grundübung.
Du suchst Dir jetzt aus, welches Gefühl (egal ob emotional oder körperlich) Du nicht mehr haben möchtest - gewandelt haben möchtest.

Lege Dir wieder eine Hand aufs Herz und eine auf den Bauch.
Gleiche die Gefühle aus,
indem Du Deine Liebe ausbreiten lässt.

Jetzt konzentrierst Du Dich auf Deinen Schmerz/Groll/Deine Angst...
...und fühlst.

Achte auf die Veränderung im Gefühl zwischen Deinen beiden Händen.
Und nun gleiche wieder aus.

Bitte wieder die Engel 
die Liebe zu verstärken und Dein gesamtes Sein damit auszufüllen.

Dein Unterbewusstsein, Deine Körper und Dein Geist brauchen mehrere Wiederholungen, damit die Wahrnehmung vollkommen gewandelt ist.
Mindestens 5-6, eher noch mehr.

Ich wünsche Dir viel Spaß und Freude bei der Übung und alles Beste für Dich.


In Verbundenheit, Freude und Liebe
Herzlicht 💖

Sabine

Freitag, 3. März 2017

Gesunder Geist - Teil II: Glücksgefühle ohne Grenzen


Glücksgefühle, beziehungsweise positive Gefühle sind für die Gesundheit und die Heilung essentiell.

Gestern ging es um das Loslassen, heute um GLÜCKSGEFÜHLE.

Umgangssprachlich sagt man oft, wenn einem etwas nicht gut tut „das zieht mich runter“.
Und so ist es tatsächlich.
Wenn Du an etwas denkst, womit Du Probleme hast oder auch Ängste, wird es Dich „runterziehen“ – auch Stress zieht runter.
Das heißt, Du fühlst Dich schwerer als sonst, Deine Mundwinkel neigen sich eher nach unten und Dein Brustkorb wird eng, das Atmen fällt Dir schwerer.

Denkst Du im Gegensatz an etwas Schönes, etwas, dass Dich glücklich macht, fühlst Du Dich leichter und freier. Deine Mundwinkel ziehen eher nach oben und Dein Brustkorb weitet sich, das Atmen wird leichter.
Es zieht Dich „hoch“.

Innerhalb Deiner Zellen passiert das Gleiche.
Negative Gefühle ziehen die Energie in Deinen Zellen runter, positive hoch.


Bist Du „runtergezogen“ hat Dich Dein Emotionalgehirn in einem Fluchtmodus. Das ist seit der Steinzeit bei uns so angelegt.
Und der Fluchtmodus ist sinnvoll, er schützt Dein Überleben.
Als Reaktion auf eine drohende Gefahr sollte er den Körper darauf vorbereiten, gleich zu fliehen oder zu kämpfen. Deshalb musste der Körper aktiviert und Energie mobilisiert werden.


·        Atmung:
Um dem Körper mehr Sauerstoff zuzuführen, weiten sich die Bronchien und man atmet schnell und flach. Außerdem wird weniger stark ausgeatmet, wichtiger ist das Einatmen.

·        Herz-Kreislauf-System:
Die Herzleistung wird verstärkt, damit Herz, Hirn und die großen Arbeitsmuskeln besser durchblutet werden. Deshalb schlägt das Herz schneller und stärker, der Blutdruck steigt. Blutgefäße der Haut, der Hände und Füße sowie des Magen-Darm-Trakts werden verengt.

·        Muskeln:
Der Körper soll sich auf die Flucht und damit auf den Einsatz der großen Muskelgruppen vorbereiten. Insbesondere die Muskeln in Armen und Beinen werden besser durchblutet, um sie mit Sauerstoff und Energie zu versorgen. Die Muskelspannung erhöht sich, vor allem in Schulter, Nacken und Rücken. Reflexe laufen schneller ab.

·        Stoffwechsel:
Der Körper stellt sich auf einen erhöhten Energieverbrauch ein. Die Leber gibt vermehrt Zucker ins Blut ab, welcher vor allem für das Gehirn bestimmt ist. Zudem setzt der Körper Fettsäuren frei, damit diese von den Muskeln verbrannt werden können. Die Verdauung wird weitestgehend eingestellt, die Darmmuskeln bewegen sich kaum noch, da die Muskelspannung hier stark nachlässt. Der Verdauungszenzyme enthaltende Speichel nimmt ab, der Mund wird trocken. Möglicherweise entsteht ein starker Stuhl- und Harndrang – auch Durchfälle sind möglich. Überflüssiger Ballast, der die Flucht behindern könnte, wird so noch entsorgt.

·        Sexualität:
Stress hemmt den Sexualtrieb, Geschlechtsorgane werden schlechter durchblutet. Bei Frauen und Männern sinkt die Konzentration von Geschlechtshormonen im Blut. Bei Männern nimmt die Anzahl der Spermien in den Hoden ab. Bei Frauen kann es zu Zyklusstörungen kommen.

·        Immunsystem:
Bei akutem Stress nimmt die Zahl bestimmter Immunzellen, der sog. natürlichen Killerzellen, zu. Drohende Infektionen durch Verletzungen werden so schneller erkannt und bekämpft. Diese akute Reaktion hält jedoch nur kurze Zeit an. Bereits nach 30 bis 60 Minuten ebbt sie wieder ab.

·        Blut:
Blutungen kommen schneller zum Stillstand, da das Blut nun schneller gerinnt.

·        Schmerz:
Um den Körper kurzfristig vor Schmerzen zu schützen, werden bestimmte körpereigene Botenstoffe (die Endorphine) ausgeschüttet, die schmerzunempfindlicher machen. Endorphine können jedoch nicht unbegrenzt ausgeschüttet werden, der Effekt hält daher nur kurz an. Erstreckt sich der Stress über einen längeren Zeitraum, kehrt sich der Effekt ins Gegenteil um – die Schmerzempfindlichkeit nimmt zu.

·        Haut:
Damit der Körper nicht überhitzt bzw. um rasch abzukühlen, wird mehr Schweiß produziert.[1]

Was der Körper hier alles Fantastisches veranstaltet ist genial.
Wenn denn wirklich Gefahr droht und wir flüchten oder gar kämpfen müssten um unser Leben.
Jetzt ist es nur so, dass Stress, Probleme und Ängste (so gut wie nie) mit akuter Lebensgefahr einhergehen und wir diese ganzen Symptome viel zu oft „abrufen“.
In diesem Fluchtmodus ist auch unser Gehirn wenig kreativ – es kommt ja nicht drauf an, wie kunstvoll wir vor dem Säbelzahntiger wegrennen, Hauptsache wir tun es.

Sind wir „hochgezogen“, empfinden wir Ruhe, Glück oder Entspannung, so arbeitet unser Körper wieder normal weiter.
Wir können wieder denken und sind auch wieder kreativ.

Was in unserer Zeit am meisten runterzieht, sind meines Empfindens nach schonmal die Nachrichten in der Zeitung, im Fernsehen oder Radio.
Das ist einer der Gründe, warum ich Nachrichten der meisten Art vermeide, keine Zeitungen lese und auch keinen Fernseh-Anschluss mehr nutze (das Kabel verstaubt im Keller, wenn dann schaue ich ausgewählte Filme auf Dvd). Mich lässt das Gefühl nicht los, das wir durch die Nachrichten runtergezogen werden sollen, damit wir nicht mehr frei oder gar auch noch kreativ denken… aber das ist nur mein Gedanke.

Jetzt weißt Du also, warum es wichtig ist so viel Zeit es geht mit positiven Gefühlen zu verbringen.

Kleine Glücksübung[2]😊:
Erinnere dich, wie sich Zuneigung anfühlt.
Fühle jetzt, wie sich Zuneigung anfühlt.
Fühle, wie sich diese Zuneigung ausdehnt und das Gefühl stärker wird. Spüre, wie es dich ganz ausfüllt, das Gefühl der Zuneigung.

Und es wird noch stärker.
Es wird so stark, dass daraus Liebe wird.
Erinnere dich an das Gefühl der Liebe. Du fühlst jetzt das Gefühl der Liebe.
Fühle, wie sich das anfühlt.
Und mach es stärker und stärker das Gefühl der Liebe.
Die Liebe wird stärker und stärker und jetzt glaubst du, du müsstest vor Liebe und Glück zerspringen.
Spürst du es?

Wenn Du etwas hast, dass Dich sehr runterzieht, dann lass Dich kurz auf eine wunderbare Methode ein, die ich bei Ella Kensigton gelernt habe.

Stell Dich gerade hin, schließe die Augen und denke an das, was Dich runterzieht. Lass alle Gefühle zu, die dadurch ausgelöst werden.
Lass Dich richtig runterziehen. Spüre, wie Dein Körper schwerer wird, wie Deine Mundwinkel nach unten ziehen, wie Dein Atem schwerer wird.
Lass Dich in das Gefühl hineinfallen.

Strecke Deinen rechten Arm gerade vor Dir aus, mache eine Faust und recke den Daumen hoch.
Mit der linken Hand fixierst Du Deinen Kopf.
Öffne dann die Augen und schaue auf Deinen Daumen.
Diesen bewegst Du – samt Arm – zügig von links nach rechts, hin und her, wie das Pendel einer Uhr und folgst dem Daumen immer mit den Augen.
(Nur mit den Augen, der Kopf bleibt gerade und still stehen.)

Nun stellst Du Dir folgende Fragen:

Ist mein Leben dadurch in Gefahr?
Nein.
Egal, wie groß Dein Problem ist, ich gehe davon aus, dass Dein Leben nicht akut in Gefahr ist.
Dann ist mein Glück ja eigentlich auch nicht in Gefahr?
Nein.
Denke an Dein Daumenpendel – es ist wichtig weiterzupendeln und zu kucken.
Will ich dann weiterhin so tun als wäre es das?
Ich bin doch nicht bescheuert!

Und weiterpendeln mit dem Daumen, der Kopf bleibt still, nur die Augen folgen.
Du merkst, wie Dein Geist schon freier wird, lachst unter Umständen sogar, schließt aber wieder die Augen und fühlst, was Dein Körper macht.
So lange Du fühlst, hat der Arm Pause.
Augen wieder auf und das Gleiche nochmal. Stell Dir die Fragen nochmal und fühle danach. Fühle wie es Dich hochzieht und es Dir bessergeht.

Dann wiederholst Du ein drittes Mal und während Du beim Fühlen bist kannst Du Dir als letzte Frage stellen:

Was ist die höchste Wahrheit dahinter?
Oft kommt einem dann ein absolut ungewöhnlicher, aber genialer Gedanke. Falls nicht ist es aber auch nicht schlimm.

Und denke daran: Das Unterbewusstsein braucht 5-6 Wiederholungen.

😊 Noch eine kleine Glücksübung: - Lenke Deine Energie auf das Glück
Schau heute mal auf die Dinge, die Du magst.
Vielleicht schreibst Du ja eine Liste, dann kannst Du Dir abends ansehen, wie schön Dein Leben ist.


In Verbundenheit, Freude und Liebe
Herzlicht 💖

Sabine


P.S. Informationen zu den Lichtheiler-Ausbildungen bei mir kannst Du auf meiner Homepage finden.
Das vollständige Buch kannst Du bei Etsy kaufen.





[1] Quelle für diese wunderschöne Auflistung ist Onmeda.de
[2] „Die Glückstrainer: Wie man bei sich und anderen die guten Gefühle entstehen läßt“ – Ella Kensington, ISBN 978-3905765021