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Montag, 8. April 2019


Wunderschönen guten Montag. 😎
So, Video von der Küche könnt Ihr schon anschauen, jetzt kommt noch meine Geschichte dazu.
Also... es war einmal... 😆 mein Mann der mich liebt und dem echt und wirklich alles ernsthaft gefällt was ich so mache und der mich besser einschätzen kann als ich mich selbst.
Mein Behandlungszimmer ist ja schon schön bunt und genial geworden und zumindest drei Wände in etwa so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Mit Kreidezeit Lehmfarbe und Pigmenten. Vorgestrichen hat unser alter Malermeisternachbar Willy.
Nachdem ich der Held vom Dienst bin und ALLES kann. Kann ich auch eine Küche streichen.
Ohne Willy. Willy hat übrigens einen hervorragenden siebten Sinn und kam vorbei. Zwar nur zum Bohrer ausleihen, aber er war da.
Hat aber auch nichts geholfen.
Mein Plan war, die beiden Säulen Gold zu streichen und zwei Wände in einer anderen Farbe, eine weiß (naturweiß) und die hinter der Küche, wo eh nur paar Stückchen rausschauen, darf wieder grün werden.
So... mit Louisa ins Geschäft nach Schwabach gefahren...
...aaaach, sie hat doch jetzt ihren Führerschein geschafft! 🍾😍 ...und mein Mann und ich machen mit ihr begleitetes Fahren, so fährt sie mich begeistert überall hin.
Im Idealfall bringe ich ihr Autofahrschuhe mit und hole sie von der Schule ab.
Sie fährt toll. Hat ja den Schein geschafft.
Da aber so ein Fahrschulauto vom Allerfeinsten ist und mein Seat Arosa genauso alt wie Louisa, fährt er sich dezent anders. Man muss mit Gefühl kuppeln, Anfahren am Berg ist aufregender und so weiter... auf gut deutsch... ich muss oft mal nach der Fahrt duschen - Schreckschweiß und so. Und es ist hervorragend, dass an meinem Auto ein paar Kratzer und Dellen nichts ausmachen. Fällt, zwischen den Schmetterlings- und Blumenaufklebern und den Kratzern und Dellen von mir, kaum auf. Immerhin hat mein Kind meine Seelenruhe geerbt und drückt, nachdem das Auto abgesoffen ist, auf den Warnblinker, damit die Schlange anderer Autos hinter ihr nicht durchdreht und lässt das Auto wieder an. So lange, bis es geht. 😂 Und besser erstmal schön langsam fahren, alles andere kommt dann schon von alleine.
Die anderen Autofahrer bekommen kostenlose Lektionen in Ruhe und Geduld. Geschenkt.
Also, wieder zurück zum Thema. Im Geschäft in Schwabach standen wir vor allen Farben und Louisa hat sich für lilablassblau entschieden.
Finde ich toll. Hätte ich vielleicht wegen Florian nicht gewählt (pink-violett gefällt mir ja auch immer noch, aber ich fürchte, das ist übertrieben, wenn man einen Mann hat), aber da Louisa es ausgesucht hat, hätte ich die Wahl auf sie schieben können, wenn es ihm zu lila gewesen wäre. :-P
Gut.
Mit dem Einkauf ist meine Vorstellung gewachsen.
Goldene Säulen, zwei lilablassblaue Wände.
Samstag Morgen und Sabine startet.
Äh, oder Florian startet. Mein Traummann räumt die Küche aus, klebt alles superprofimäßig ab, trägt einhändig den Holztisch raus... *lach* na gut, wir haben ihn zu zweit getragen... und schleift ihn dann ab und ölt ihn gleich neu, schleift auch noch das Fensterbrett neu ab und entdeckt leider, dass das ganze Fenster leider schwarz vor Ruß von unseren Kerzen ist (so was sehe ich immer nicht, mit meinem Tunnelblick - halt WIRKLICH!).
Also... statt Streichen anzufangen putze ich erstmal Fenster.
Und gleich noch die Heizung. Und die Küchenschränke.
Nicht, dass dann die Küche wundervoll lilablassblau gestrichen ist, ich DANN irgendwann putze und schwarze Ruß-Streifen durchlaufen... nene… schön alles vorher putzen.
Gut.
Erstmal zum Warmwerden die grünen Eckchen.
Läuft wie geschmiert. Ich schaffe sogar freihändig einen perfekten geraden Übergang zur Decke.
Die Decke kommt dann dran.
Ach, wer Kreidezeit kennt und weiß, das man das Lehmzeug anrühren und eindicken lassen muss und sowas, aber das hat natürlich alles mein Göttergatte für mich gemacht.
Das grün war eine alte Farbe, da war die Lehmfarbe schon grün, also ohne Pigmente.
Die Decke.
Der Roller ist furchtbar. Einmal drüber gerollt, schon ist die Farbe weg und gedeckt hat es auch nicht.
Den grooooßen Pinsel genommen und die Farbe einmassiert... *ächz* die ersten Meterchen waren ja noch okay, aber daaaann… dann hat mein Mann vom Malergeschäft um die Ecke eine dickere Rolle für mich geholt.
Eigentlich wollte er ja Garten machen. ;-)
Mit der dickeren Rolle ging es dann schon. Schmerzen habe ich allerdings heute noch.
Und als ich zur grünen Wand kam, habe ich verstanden, warum man zuerst die Decke streicht.
(Man versaut die Wand wieder, vor allem, wenn man zum streichen sich über die Schränke zwängen muss und schlecht hinkommt.)
Dann habe ich alle anderen Wände weiß gestrichen. Voller guter Laune. Bei irischer Musik.
Also ich war komplett gut gelaunt. Da achte ich natürlich immer drauf, weiiiil… ja die Energy von mir dann deeezent lange in der Küche bleibt. ;-)
Gut, alles weiß. Päuschen mit Futter vom Bäcker im Ort und dann habe ich festgestellt, dass die Küche weiß ist.
Also nicht naturweiß, wie der Rest, sondern weiß.
Tooooll. Mit dem Besitzer vom Laden telefoniert, mir war schon klar, dass er nichts machen kann, aber ER hat mir das weiße weiß verkauft obwohl ich ausdrücklich naturweiß verlangt habe. Ich hatte mich noch gewundert, warum er naturweiß problemlos da hat, da Kreidezeit sich an Kundenwünsche angepasst hat und jetzt fast nur noch weiß produziert und naturweiß teurer ist und man es nur noch bestellen kann.
Behandlungszimmerdecke ist ja auch naturweiß.
Egal. Er hat mir das falsche verkauft, also muss er sich meinen Ärger anhören.
Immerhin habe ich nicht geweint.
Nach einer Nussschnecke war meine Laune wieder gut genug zum weiterstreichen.
Farben anmischen.
Da mischt man mit dem Mixer ein Pulver mit Wasser und lässt es gehen.
Die Farben lässt man im Wasser sacken.
Lilablassblau, goldocker (falls mein Gold nicht reichen sollte, denn das Gold ist ziemlich teuer) und Gold. Uiiii… und das ist mal so richtig schillerglitzergold. 😍
Eimer und Pinsel mit dem Gartenschlauch ausgewaschen, mich aus Versehen geduscht - da hab ich die Rolle so mit dem Schlauch erwischt, dass sie sich gedreht hat und Wasser geschlaudert wie ein nasser Hund. 😂
Das Glibberzeug in die Eimer verteilt (messen geht nicht bei mir, das wird alles Pi-mal-Daumen - am Anfang messe ich schon ab, aber dann hätte ich ja ausrechnen müssen, welche Wand wie groß ist und von welcher Farbe ich wie viel brauche UND dann noch von dem Bindemittel und so... da kann ich das viel besser nach Gefühl machen).

Also. zuerst die künftigen goldenen Säulen mit goldocker.
Ups… deckt schonmal gar nicht. Sieht aber schickt aus, wie in einem coolen Bistro. Naja... trocknen lassen und nochmal streichen.
Und Flecken an der weißen Wand, die weiß bleiben soll, lassen sich prima mit dem nassen, sauberen Roller wieder abwaschen.
Lilablassblaue Wand. Ecken vorgemalt.
Ups.
Deckt auch nicht. Naja, wird schon. Wie war das denn nochmal im Behandlungszimmer? Hmm… keine Ahnung, hat ja Willy gemacht, ich stand zwar daneben, aber vor lauter Quatschen habe ich keine Ahnung mehr. Aber ich glaube nach dem zweiten Anstrich hatte es gedeckt.
Also einfach weiterschnaufen, zur Musik mitswingen und weiterstreichen.
Ab der zweiten lila Wand habe ich es echt drauf und die Streifen werden weniger.
Allerdings lassen sich die Fettspritzer an der Wand neben dem Herd so gar nicht überstreichen, die bleiben weiß.
Zweiter Anstrich goldocker.
Die Farbe geht teilweise sogar ab, wenn ich drüber streiche.
Na egal. Kommt ja noch Gold drauf. Weitermachen.
Zweiter Anstrich lila.
Geht auch ab. An manchen Stellen deckt es aber auch.
Hmm… lieber von links nach rechts, das wird gleichmäßiger.
Zwischendrin hatte ich den Schwiegereltern zugesagt, dass wir um sechs Uhr mit zum Griechen gehen.
Vertrage ich zwar nicht, aber muss ich nicht kochen.
Nachdem es schon fünf Uhr war, bin ich auf die geniale Idee gekommen die alte Farbe "wein", die in einem anderen Zimmer hellila ist, mit reinzumischen, da es vielleicht mehr deckt.
Toll. Und schon war es dunkellila.
Mist.
Also erstmal nur eine Wand dunkellila. Notfalls lasse ich Willy alles nochmal streichen. Jetzt ist es auch schon egal.
Florian kommt rein und schaut ZUFRIEDEN!!!
Und als ich anfange das wunderbare glitzerschillergold auf die halbwegs ockerfarbenen Säulen zu malen kommen meine Schwiegereltern mit Schwägerin und allem drum und dran.
Oooooje, doch schon so spät.
Meine Schwägerin ruft beim reinkommen "Uiiii" oder "Wooow" - ich kann es gar nicht fassen.
Ich beteuere, dass wir gleich nachkommen und ich nur noch schnell das Gold fertig mache.
Säulen so halb fertig und dann kam Florian wieder.
Ich hatte noch ein bisschen Gold übrig. Verschwenden will ich so eine wundervolle Farbe natürlich nicht.
Und dann motoviert mich mein Mann auch noch die Übergänge von den goldenen Säulen zum dunkellila auszugleichen.
Ojeeee… Sabine in ihrem Element: SPIELEN.
Nassen Lappen durchs Gold gezogen und Freestyle Wickeltechnik gemacht.
Dann ist mir auch noch eingefallen, dass ich den Lappen so wickeln kann, dass ich Blumen stempeln kann.
Und nachdem ich die Flecken an der weißen Wand mit Blumen überstempelt habe, mich noch überreden habe lassen, die Decke auch noch mit anzugolden war ich dann fertig.
Schnell umziehen und ab zum Griechen.
Mein Mann findet es absolut toll und ich muss mich wieder damit abfinden, dass alles anders geworden ist als ich es dachte und in einer superkreativen Küche leben. 🤣🥳


Inzwischen finde ich es sehr gemütlich.
Und eingeräumt ist es sogar noch netter.
Aber echt mal wieder gewöhnungsbedürftig für mich.

Dienstag, 19. März 2019

Viel wichtiger als Fasten - LEBEN

Viel wichtiger als Fasten: LEBEN.
Leben - Tag 14.496 💖🐰

Und als Erstes: Ich bin NICHT vegan und ich bin auch nicht vegetarisch.
Letzte Woche habe ich 3,75 Tage Heilfasten gemacht. Von Licht und Liebe gelebt.

Habe ich im Herbst auch schon, aber da hat es Spaß gemacht und ich hatte auch keine Lust auf Essen. Diesmal war es anders. Diesmal hatte ich Lust auf Essen. Habe aber nichts gegessen. Brav wie ich bin.

So... und weiter... also, Freitag haben wir noch gefastet.

Und dann, mitten in einer Meditation, hatte mein Mann eine Vision.🙏

Die Vision einer 🍕 PIZZA 🍕

Gute Meditation. Gute Vision. 😎 Also haben wir Abends wundervolle italienische Pizza gegessen.

Hervorragend vertragen - falls sich jemand fragt. Nachmittags hatte ich ja einen alten geriebenen Apfel gegessen. War gar nicht gut. Aber unsere Äpfel sind eingelagert vom letzten Jahr und langsam schrumpelig und nicht mehr lecker. Ich habe aber jetzt einen Entsafter und dann werden die alle morgens entsaftet. Orange mit rein und schnell schlucken, dann ist der Geschmack schon ok.

Wochenende war ich dann mit meinem Mann auf Seminar.

Eigentlich wollten wir dann ab Samstag wieder weiterfasten, aber von der Pizza war noch etwas übrig, also haben wir zwangsweise die Pizza noch aufgegessen.
Wegwerfen entspricht nicht unserer Mentalität.

Also Seminar... Schöpferkraft.
Da wir so superschlau sind und ich selbst Seminare gebe, gehen wir nur noch auf andere Seminare aus Spaß an der Freude oder um den Seminarleiter persönlich kennen zu lernen.

Alles sehr nett und sehr schön, allerdings für meinen Geschmack ein wenig zu viel von "ich-bin-schon-so-weit-und-ihr-alle-nicht".
"Alle die nicht tierische Produkte zu sich nehmen haben geschlossene Herzen." Öh... ist klar.
Und stell Dir mal vor... die stehst vor einem Bäckerei-Fenster. Schaust Dir die ganze Auslage an. Brot, Brötchen. Teilchen, Torten und Kuchen - was es eben so alles gibt.
Gut.
Und dann...
...dann entscheidest Du Dich...
...DREHST DICH UM UND GEHST!
Und wer das nicht tut, ist halt spirituell noch nicht so weit wie... äh, ja.
Hallo? Ich hätte mich schon fast für einen Krapfen entschieden gehabt!

Normalerweise esse ich selten überhaupt was vom Bäcker, aber wenn dann schon begeistert. Pfff... Egal. Es gab Mittagessen und das war so lecker, dass ich gar nicht weiterfasten konnte. Mein Mann hat sich dann auch überreden lassen.

Tag eins rum. Anweisung für Abends: vegan.

Im Normalfall essen wir so gut wie immer vegan (aber eben NICHT immer, wenn jemand Lust auf Käse, Sahne oder Fleisch hat, dann ist er das). Da wir aber nichts eingekauft hatten, sind wir nochmal in den Supermarkt und haben Tortellini und Zwiebeln mitgenommen. Hafercuisine hatten wir noch daheim. Also Tortellini mit "Sahne"-Soße. Sehr lecker.

Sonntag war ich schon im Auto launisch. Am Seminar habe ich dann eine lange Meditation so gar nicht verstanden (ich bin schwerhörig), was mir dann den Rest gegeben hat. Da auf dem Seminar kein Raum für Einzelbetreuung war und ich leider heulen musste, bin ich halt dazu erst auf Toilette und als es nicht nachgelassen hat an die frische Luft, so lange, bis es wieder ging.

Wieder hoch... kinesiologische Übung (habe ich zur Genüge in der Heilpraktiker-Ausbildung gemacht und mache es auch selbst auf meinen Kursen) - Körperpendel. Damit ich nicht gleich wieder losheule und um meine Energie beinander zu halten, hatte ich die Arme vor der Brust verschränkt. Nach der Übung zickt mich echt die Seminarleiterin passiv an, indem sie zu allen sagt, dass das ja mit so verschränkten Armen absolut nicht geht und dabei mich anschaut. Guuuut... Sabine entspannt sich. Immer weiteratmen, alles wird gut.

Vor der nächsten Meditation frage ich, ob sie vielleicht etwas lauter sprechen könnte und dann bittet sie mich, dass ich mich doch nach vorne neben die erste Reihe, oder am besten neben sie setze. Bei Meditationen kann man nicht lauter sprechen.
Ist klar, sogar meine Seminarteilnehmer die das erste Mal channeln können das leiser oder lauter machen. Aber die essen ja vielleicht auch tierische Produkte.

Sabine setzt sich brav vor. ...und versteht trotzdem (akustisch) nichts. Bzw. immer nur Wortfetzen.

Bei den anderen Meditationen bin ich dann hinten sitzen geblieben und habe nichts mehr gesagt.
Dafür hatte ich mit meinem Mann dann noch Spaß, als wir ausgetauscht haben, wer nun was meditiert hat.

Sonntag Abend Zuhause dann nochmal italienisch und Montag weiterfasten. So lange, bis meine Tochter Nudeln gekocht hat. Rucola und Tomaten waren noch vom Einkauf im Kühlschrank. War sehr gut. Heute habe ich mir von diesem Bäckerfenster etwas mitgenommen. Und heute Abend esse ich dann, vollkommen verwegen, auch noch die Karotten aus der Buchinger-Fasten-Suppe.

Wir fasten noch weiter. Und zwar so, wie wir Lust haben. Ich so, wie ich Lust habe. Und wenn ich essen will, dann esse ich was.

Denn alles Fasten, hohler-Knochen-sein und Entgiften hin oder her... ...was am allerwichtigsten ist, ist doch das LEBEN.

Dieser ganze "das-esse-ich-auch-nicht-Wahn" führt irgendwann zu Mono-Rohkost oder Lichtnahrung.
Aber das mit der Lichtnahrung ist da wo ich herkomme ganz normal. Da gibt es kein Essen.

Ich bin FREIWILLIG hier auf dieser Erde.
Und wenn ich schon hier bin, dann genieße ich den Genuss auf das, worauf ich Lust habe.

In diesem Sinne

Frohes Leben und liebe Umarmung 
Sabine

Dienstag, 5. Juni 2018

Sabine goes Yoga

Bienchen wollte Yoga machen... 
...hat gemacht. Klar, Sonnengruß jeden Tag und manchmal ein bisschen was, aber da gibt es das böööööse, fiese Wort, welches wir hier im Haus nur leise flüstern... SPORT.

Ja, ja, das hatte ich mir nach meiner Auferstehung vorgenommen, wirklich wieder etwas zu machen. Also mehr als den morgendlichen Sonnengruß.
Der Körper dankt es und so weiter. Ergo wollte ich seit ungefähr Weihnachten (vorletzten Jahres? 😝) mal AUS dem Haus gehen in ein Yoga Studio.
Die Termine, die ich mir rausgesucht hatte, kenne ich schon lange auswendig. Dienstag und Donnerstag vormittag halb zehn oder so.

Von mir zum Yogastudio sind es 12,6 Kilometer.
Mein Auto habe ich letzten Montag morgen zur Werkstatt gebracht und die ganze letzte Woche vergessen es wieder abzuholen.
Da ich heute eben zum Yoga wollte brauchte ich das Auto wieder.
(Und eigentlich wollte ich ja auch noch zum Akustiker in die andere Stadt hier in der Nähe mit Louisa, was leider Gott sei Dank nicht geht, da sie a Heuschnupfen hat und b morgen Mathe-Klausur. Dann wollte ich noch zum Nähmaschinenreparaturladen, was aber auch nicht geht, da meine Nähmaschine dort nicht repariert wird. Und dann wollte ich noch zu einem Copy-Shop um mir per Laserdrucker etwas ausdrucken zu lassen, aber das geht auch nicht, da mir beim Telefonat die Inkompetenz des älteren Mittelfranken schon die Lust verdorben hat und ich mich eh nicht entscheiden konnte, was ich denn drucken möchte.)
Gestern hatte ich ganz freundlich angerufen, ob es vielleicht schon fertig ist - ich wollte mir ja nicht heraushängen lassen, dass ich letzte Woche keine Lust hatte. 😉

Im Yogastudio hatte ich gestern angerufen um mir eine Probestunde schenken zu lassen. :-D
Wettengel hatte die Dame gleich verstanden, mit Sabine war es schon schwieriger: "Was? Hermine?" Ich lach noch, verkneif mir die Frage, was sie gerade liest, und sage natürlich SABINE. Wunderbar prima, ich kann heute kommen. Probeplatz reserviert und Gutschein ausgestellt.

Der Termin war gar nicht letzten Montag, sondern DIESEN.
Und sie hatten schon gedacht, wir sind im Urlaub, weil ich es letzte Woche schon hingestellt hatte. *pfeif*
Den Anruf gestern, dass es fertig ist habe ich nicht gehört, da ich draußen war und als mir eingefallen ist nachzufragen, war keiner mehr in der Werkstatt.
Also musste ich es heute zu Öffnungszeiten der Werkstatt abholen und konnte mich nicht von Florian hinfahren lassen, bevor er sich zur Arbeit aufmacht - um sieben.

Gut, also nochmal heute morgen brav gearbeitet, dann meinen Beerdigungsbeitrag geschrieben und mich dabei amüsiert, schau auf die Uhr und sehe 8.35 Uhr.
Yoga geht um 9.15 Uhr los und ich sollte eine viertel Stunde vorher da sein. 😲
Schock - Erleichterung... hehe, leider leider mal wieder verpasst.
Aber Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was mein Schweinehund gemacht hat.
In den Hintern getreten hat der mich. Der Hund der alte. Pfff...

Also... hochgerast, umgezogen, Zigarette gedreht, ausgesperrt, durch den Garten und den Keller wieder ins Haus gerast, vorne wieder raus, Zeug eingepackt, Tür zu und dann im Yoga-Outfit und Mokassins mit selbstgenähter bunter Jutetasche und Nerd-Brille losgejoggt in Richtung Werkstatt.
Bei DER Hitze.
Ich war noch nichtmal beim Friedhof, da ging mir schon die Puste aus und ich musste wieder gehen.
Ab dem Friedhof geht es bergab, das heißt, da bin ich wieder gerannt... die gräbermachenden Damen am Friedhof haben mich kopfschüttelnd und verdutzt angekuckt, um die älteren Mädels auf dem Weg zum Friedhof mit Blumen unterm Arm bin ich in Schlangenlinien gerannt und als ich dann noch unserem netten Stadtgärtner zugewunken habe, habe ich lieber gleich weiter auf den Weg geschaut.

Irgendwann komme ich vollkommen ausgepumpt bei der Werkstatt an. 8.55 Uhr, die (superliebe) Angestellte telefoniert.
Und telefoniert.
Tick. Tack. Ticketacke...
Gut, endlich fertig, Rechnung raus, noch kurz erklärt (huäääh!!!), Schlüssel raus... "Ja, zu ihrem Auto müssen sie jetzt leider ein Stück laufen." 😲
Damit ich es auch finde, ist sie mit raus.

Boah... in die glühende Kiste gesprungen, Tank kontrolliert und losgerast... immer knapp über 10% zu schnell, was man halt noch darf, ohne, dass es was kostet.
Logischerweise waren vor mir lauter Autos, Träcker und Laster die eher langsamer unterwegs waren.
Aber ich überhole nie, da ich für Geduld von der geistigen Welt mit dem Abbiegen der Störenfriede belohnt werde und mein Auto eh nur ungefähr 25 PS hat (na vielleicht sogar 30, dafür ist es schon 17😝).

9.14 Uhr bin ich dann ttsächlich in Roth vor dem Yogastudio.
Muss noch zigmal rumrangieren wegen eines Parkplatzes, springe wieder aus dem Auto und SPRINTE diesmal ins Studio (es ist kein reines Yogastudio, sondern ein Fitnessstudio in dem es auch Yoga gibt). Vorbei an verdutzten alten Männern mit Sporttasche unterm Arm.

Mit letzter Kraft schmeiße ich mich zum Tresen und keuche der Emofangsdame zu, dass ich noch zum Yoga möchte und ein Gutschein auf meinen Namen hinterlegt ist.
"Wie bitte? Holen Sie doch erstmal Luft."
Gut, nochmal.
"Wie ist der Name? Nein, da ist nichts hinterlegt. Mit wem haben Sie telefoniert?"
Was weiß ich... ich habe trotzdem den Gutschein bekommen und konnte noch mitmachen.

Natürlich waren die Yogis schon in der Meditation, ich hatte keine Matte dabei und musste mir noch eine geben lassen.
In der Anfangsmeditation kam ich wieder zu Atem, das Yoga war echt nett, aber anstrengend.
Hinterher bin ich dann in Ruhe zum Tresen gegangen und habe gesagt, dass ich JETZT den Gästefragebogen ausfüllen kann, habe mit den Mädels gealbert und gequatscht.
Dann hält mir die Empfangsdame einen Gutschein hin, ob ich die kenne oder ob DAS meiner sein kann...
JAQUELINE Wettengel.
Also, da fand ich Hermine ja noch schöner... pfff...

Ja, das war also mein Sport-Erlebnis heute. 😁

Meine (eigene) grandiose Beerdigung


Ich habe Euch noch gar nicht von meiner grandiosen
 Beerdigung 
bei Tod und Auferstehung erzählt. 

Jeder darf seine eigene Beerdigung organisieren. Hätten wir nicht auf die Gäste achten sollen, dass sie nicht so sehr runtergezogen wären, hätte ich mich als Musikwahl für "Sound of silence" von Disturbed entschieden - eine Empfehlung meiner Dark-Metal-Tochter. 

In der Mitte des (wunderschönen und sehr großen) Seminarraums war aus Matratzen mit schwarzen Samt eine... öh, wie nennt man das... Aufbahrungsstation (?) aufgebaut. ☠️
Auf die habe ich mich legen und mit einem schwarzen Samt-Tuch zudecken lassen.
An meinem Kopfende eine große Kerze, um mich Teelichter.
Meine Zeremonienmeisterin hat zuerst mit weißen Salbei geräuchert und dazu lief (natürlich) "I love you" von Nanne und Ankie (Michael Roads) - exakt auf Herzfrequenz, damit die Herzen der Gäste aufgehen und sie die Liebe fühlen können.
Als Ansprache haben meine Schwiegereltern uns drei freigesprochen und versichert, dass sie in Liebe für Florian und Louisa da sein werden.
Meine Eltern haben Hoʻoponopono gemacht und Louisa gesagt, dass sie ihren Weg gehen wird und weiß, dass sie geliebt ist und Rückhalt in der Familie hat.

Mein Herz war schon vorher gebrochen, als ich mein Kind und meinen Mann loslassen musste. 
Nichts war so schwer loszulassen, wie die beiden. Selbst mich selbst, meinen Körper, das Leben, die Natur, mein Haus, mein Garten, meinen Beruf - meine Berufung tat zwar weh, aber die beiden herzugeben tat unendlich weh. 
Ich bin danach auch aus dem Zimmer gegangen und musste kurz alleine draußen sein, weil es in jeder Faser so sehr geschmerzt hatte.
Danach war ich nur noch frei. Und von daher freier Stimmung auf meiner Beerdigung.

Und damit die Stimmung nicht absinkt habe ich mir noch ein zweites Lied gewünscht (natürlich sollte jeder nur ein Kreuz... äh Lied).
Meine Trauergäste und die Zeremonienmeisterin hatten als Ansage von mir, dass sie beim zweiten Lied vollkommen frei sind, zu tun, was sie möchten... gehen, mittanzen, singen, was auch immer.
Wie Ihr mich so kennt, habe ich natürlich unter meinem Tuch gespitzt, was meine Trauergäste (Stellvertreter, wie beim Familienstellen) so machen.
Also, das zweite Lied meiner Beerdigung war vonAntje Nagula "Hallelujah Joy" (von der CD "Gratia Mea", in welche Ihr auf ihrer Seite reinhören könnt https://abwun-music.de/meine-musik/).
Sie singt es zusammen mit ihrer, damals 8-jährigen, Tochter.
"Heute ist so ein schöner Tag, wollen wir etwas zusammen singen?" - "Au ja" und dann singen die beiden erst abwechselnd und dann gemeinsam "Hallelujah". Nach ein paar Minuten geben sie richtig Gas und es wird fetzig.
Ich sag's Euch, ich habe sowas von gestrahlt unter meinem Leichentuch.  Mir ist sowas von das Herz aufgegangen.
Wunderschön. Tausend Dank auch Dir liebe Antjefür das wundervolle Lied. 
Dann spitz ich wieder durch mein Leichentuch... und was machen meine Trauergäste?
Dastehen und trauern. Dass sie nicht geheult haben war alles.

Ich habe meine Familie schon gesagt, wenn ich nochmal beerdigt werden sollte, und falls sie mich nicht verschürt haben, möchte ich bitte, dass mein Sarg, bzw. ich, offen daliege, damit die Gäste mein Strahlen sehen können.

Nach diesem Reinfall und nachdem das Lied aus war, habe ich aber dennoch die Stimmung gelockert und das getan, was ich schon immer mal machen wollte...
Mich als strahlende Leiche samt Leichentuch aufgesetzt, damit es herunterfällt und alle angestrahlt.

Meine Beerdigung war, bis auf die Mienen der Gäste, die beste Beerdigung auf der ich je war. 

Saugeil. 

Montag, 13. November 2017

Engelbesuch am Portaltag


 Engelbesuch.
😇 Bei Wettengels 😇

Wie viele von Euch vielleicht wissen channele ich sehr viel und für mein Leben gerne und arbeite täglich viel mit Engeln.

Gestern war ja Portaltag, das heißt, die Schleier zwischen den Dimensionen waren besonders dünn.
Den Tag habe ich ganz normal wunderbar mit meiner Familie und Freunden verbracht. Es war ein toller Tag.

Jeden Abend, wenn ich ins Bett gehe, mache ich zuerst Knochenatmung und dann Herzstrahlen, und danach meditiere oder arbeite ich frei - wie ich gerade Lust und Laune habe.

Meistens meditiert mein Mann währenddessen in unserem Meditationsbereich (wir haben keine Türen im 1. Stock, daher nicht Zimmer, sondern Bereich).
Gestern kam er aber direkt mit mir ins Bett.
Wenn er da ist, ist meine Meditation immer anders als sonst, da wir so stark verbunden sind.
Ich hatte am Samstagabend bei mir selbst mal wieder eine Implantatentfernung gemacht. Meinem Mann hatte ich versprochen auch bei ihm zu kucken.
Wir hatten beide am Wochenende ungewöhnlicherweise Kopfschmerzen vom Atlas aus, von daher wollte ich schauen.

Ich liege also im Bett, habe mein "Programm" gemacht und wollte danach für mich den Engels-Segen machen, habe aber direkt gemerkt, dass mein Mann und ich so verbunden sind, dass ich es nicht alleine für mich machen kann.
Wenn schon denn schon dachte ich mir, nehme ich das Kind auch mit rein.
Das wiederum ging nicht.
Also erst alle Engel in Louisas Team gebeten, dass sie alles, was sie nicht mehr benötigt, zu lange mit sich herumträgt und ihr nicht gut tut von ihr nehmen.
Dass sie ihr die Energie geben, die sie braucht, jetzt und in nächster Zeit.
Dass sie ihr dort Heilung schenken, wo sie es gerade annehmen kann...

Danach habe ich das Gleiche für meinen Mann und mich gemacht.
Wunderschön und bewegend.
Die Implantatentfernung mit Hilfe der Engel habe ich dann noch bei meinem Mann durchgeführt.
Wir haben uns danach noch ausgetauscht, wie es ihm jetzt geht, was er gefühlt hat und was er und auch ich wahrgenommen haben währenddessen.

Wie jeden Abend, bevor ich schlafe, gehe ich vorsichtshalber nochmal auf Toilette.
Ich kann es gar nicht leiden, wenn alle Rolläden im Schlafzimmer unten sind, denn so sieht man ja gar nichts mehr.

Gar nichts mehr außer höchstens Energien.

Ich krabbel also hinter den Vorhängen aus unserem Himmelbett hervor und sehe schon, dass der ganze Raum strahlt.
Hmm, ich war müde und unsicher, da ich mich oft davor verschließe Energien zu sehen (das ist nicht halb so lustig, wie viele sich vielleicht vorstellen) und dann erstmal wieder schräg aus dem Nachthemd kucke, wenn unerwartet die Welt in anderes Licht getaucht ist.


Das ganze Zimmer voller strahlender Engel, Lichtwesen, Licht und Energie.


Das Bild habe ich für Euch in Photoshop erstellt, es vermittelt nur annähernd, wie das gestern Abend aussah.

Wunderschön.

So, jetzt war ich wirklich müde und musste immer noch auf Toilette.

Also... mitten durch.  *schmunzel*


Ein Gefühl das schwer zu beschreiben ist. Durch Watte schweben, getragen sein...

...vermittelt vielleicht ein Gefühl davon.
Ich habe meinem Mann noch zugerufen, dass hier echt ganz schön was los ist und ich höre irgendwas mit Wichteln aus dem Himmelbett grummeln.

Auf Toilette (die Erinnerung daran ist heute einfach weg), wieder durch die Watte zurückgeschwebt und mich erstmal bei meinem Mann über das mit den Rollos beschwert.
...und ihm natürlich gesagt, dass ich keine Wichtel gesehen habe, denn meine Aufmerksamkeit war dezent nicht auf dem Boden. *ggg*


Da ich immer mehr mitbekomme, wie sehr die Menschen solche Geschichten, die für mich vollkommen alltäglich sind, interessieren, habe ich mich dafür entschieden, so viel es geht davon mit Euch zu teilen. 

Wer mich persönlich kennt, der weiß dass ich, auch wenn ich einen schrägen Humor habe, sehr achtsam und dankbar mit allen Energien und Lichtwesen umgehe.
Durch 38 Jahre Erfahrung hier auf dieser Erde und unendlicher Zeit davor - in der für mich noch nie eine Trennung existiert hat - habe ich keinerlei Hierarchie-Empfinden.

Und das brauchst auch Du nicht zu haben.
Du bist mit allem verbunden.
Mit allem was ist eins.
Auch mit den schönsten, höchsten und strahlendsten Engeln und Meistern.
...und die freuen sich, wenn Du ganz normal mit ihnen umgehst, kommunizierst und sprichst.
So, wie Du Dir auch wünschst, dass mit Dir umgegangen wird.

Ich umarme Dich in Liebe und Freude
Herzlicht

Sabine

Donnerstag, 9. November 2017

Eine ganz normale übersinnliche Kindheit

Heute erzähle ich Euch die (sehr stark zusammengefasste) Geschichte meiner Kindheit - bis zu meinem elften Lebensjahr.
Generell eine vollkommen normale Geschichte.
Für mich.
Für andere mag sie ungewöhnlich sein.

Meine letzte bewusste Erinnerung vor meinem Leben war im „Himmel“.
Diese habe ich vorgestern mit Euch geteilt.

Meine erste bewusste Erinnerung in diesem Leben war um 1982.
Ich war ungefähr drei Jahre alt und spielte in unserem neuen Haus auf der Terasse. Ein Stück der Terasse war unterkellert und noch nicht fest mit Boden verschlossen.
Mein Spielzeug fiel nach unten und mein Vater nahm mich auf den Arm, ging mit mir in den Keller und holte es wieder nach oben.
Der Keller war dunkel, Holz lag am Boden und mein Vater musste ziemlich weit nach hinten gehen um mein Spielzeug aus dem Holz wieder zu holen.
Anscheinend gefiel mir das und ich war neugierig auf den Keller. So warf ich mein Spielzeug absichtlich noch ein paar Mal hinunter.
Ich kann mich noch erinnern, dass meine Eltern dann mit mir schimpften und mir sagten, sie würden es nun nicht mehr holen.
(Ich denke, ich warf es wieder hinunter und sie ließen es unten liegen.)

Ich bin jetzt 38 Jahre alt, lebe (wieder) in Franken, habe meine zweite Hälfte an meiner Seite und eine wunderbare sechzehnjährige Tochter.
Für mich war es als Kind selbstverständlich Dinge zu wissen, mit Bäumen zu sprechen, Stimmen zu hören, Wesen zu sehen und mich mit Ihnen zu unterhalten. Genauso wie die Welt in Farben getaucht ist. Klar sehen wir nicht schwarz-weiß. Aber zusätzlich in vielen andere Farben. Farben die alles umgeben, die sich in Form und Farbe anpassen.

Es war nichts besonderes.

Für mich sind meine Erinnerungen die ganz normalen Erinnerungen, welche jedes Kind hat.

Situationen in denen ich mit meinem Kindermädchen zum Einkaufen oder spazieren laufe in einem schönen Mantel, den meine Oma mir genäht hatte und mit einem Muff aus echtem Pelz, den sie mir gemacht hatte. Ich liebte beides. Aber sie achtete darauf, dass ich mich nicht schmutzig mache und nicht an den Autos vorbeischleife beim Gehen.

Ich war mit meiner Mutter beim Arzt. Beim Frauenarzt, denn sie war schwanger. Der Arzt schickte mich aus dem Zimmer und ich sah durch die Türe, wie er Mama untersuchte. Das war mir sehr unheimlich und ich hatte Angst. Als mich jedoch eine Arzthelferin entdeckte und von der Türe wegzog war ich böse, da ich den Doktor nicht mochte und nicht wollte, dass er meine Mutter untersuchte.
Auch von meiner Mutter ließ ich mich schwer beruhigen danach.

Zu Nikolaus bekam ich eine Rute geschenkt mit kleinen Schokoladenpäckchen daran. Wenn ich in die Hose machte bekam ich die Rute, wenn ich auf Toilette ging eine Schokolade. Weihnachten war ich sauber.

Ich hatte eine kleine Schwester bekommen und sie lag um Weihnachten (1982) in ihrem Kinderwagenkörbchen und ich legte mich mit meinem Cousin zu ihr in den Korb. Aber wir durften nicht, nicht dass es ihr zu eng würde.

Ich wollte den Kinderwagen meiner kleinen Schwester alleine schieben. Unser Haus lag oben auf einem steilen Berg und von der Terasse ging ein Rasenstück steil nach unten in ein flaches und dann in Gemüsebeete über. Von dort unten konnte man in die geschotterte Einfahrt kommen und durch ein breites Tor, über zwei Stellplätze für Autos auf die steile Straße, die hinunter führte.
Mein Kindermädchen hatte den Geldbeutel im Haus vergessen, nahm mir mit Mühe das Versprechen ab auf sie zu warten und noch nicht alleine den Kinderwagen zu schieben.
Wie konnte es anders sein, ich wollte es dennoch alleine tun, der Wagen war zu schwer für mich, der Weg zu steil und meine kleine Schwester sauste darin den Berg hinunter um dann im Gemüsebeet zu landen (weich).
Zu meiner Zeit waren Klapser und kleine Ohrfeigen noch normal (nein, ich bin sicher nicht geschlagen worden) und ich bekam meine Strafe und Schimpfe.
Eva, meine kleine Schwester wirft mir im Nachhinein natürlich vor, dass ich sie nicht haben wollte und absichtlich den Berg hinunterrollen lies. Aber das war nicht so.

Ich ärgerte meine zehn Jahre ältere Schwester Martina, indem ich ihr alles vollmalte, was in Reichweite war. Mit besonderer Vorliebe Klaviernoten und Hausaufgaben. Ich bat sie, mir etwas auf meine Bilder zu malen, um dann bitterlich zu weinen und mich bei meiner Mutter zu beklagen, dass Martina mir meine Bilder verschandelt hat.

Nachts konnte ich immer lange nicht einschlafen und lies mir immer noch eine Geschichte erzählen und noch eine. Mit meinem Betteln hatte ich bei meinen Eltern eigentlich immer Erfolg.
Mein Vater ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Am liebsten hörte ich Geschichten, als er noch klein war.
Und meine Mutter las mir Bücher vor. So oft, bis ich die Bücher auswendig konnte. Dass ich noch nicht lesen konnte merkte sie nur daran, dass ich beim Vorlesen ab und an ein Buch falsch herum hielt.
Mein Kindermädchen erzählte mir die klassischen Märchen.

Abends in meinem Zimmer sah mich meistens eine Wölfin an. Sie hatte ein großes leuchtendes Auge.
Wenn ich nach meinen Eltern rief, da ich Angst hatte, konnten sie die Wölfin nicht sehen. Nicht einmal das Auge oder gar das Licht. Auch nicht, wenn das Zimmer dunkel war und das Licht hell strahlte.
Sie erklärten mir, dass ich ein wunderbares phantasievolles Kind sei, dass sich aber nur eine Straßenlaterne in meinem Fenster spiegeln würde.
Irgendwann glaubte ich Ihnen.
Genauso ging es mir mit all den anderen Besuchern.

Als ich noch ein Kind war, war die Spiritualität noch nichts, was salonfähig war, worüber man sprach oder etwas wusste.
Meine Eltern hörten sich meine Geschichten an, waren erfreut über ihr phantasievolles Kind und gegen die Angst häkelte mir meine Mutter ein zwei Meter langes Krokodil (welches ich heute noch habe).
Ich liebte Geschichten und wusste viel. Als ich in die Schule kam musste ich nicht lernen, da ich alles einfach konnte.
So saß ich im Unterricht und rettete die Welt.
Ich löste Schmutz, Böses, Streit und Hass auf und verwandelte es in Blumenduft. Stunden konnte ich mit diesen Vorstellungen verbringen. Ich sah mir in meinem Kopf Straßenzüge, Fabriken und Autos an und sah zu, wie alles was nicht sauber und liebevoll war sich auflöste und als Blumenduft zum Himmel aufstieg.

Ich hatte eine Stimme in mir, die mir nichts Gutes wollte. Ich konnte das nicht verstehen, aber die Stimme war da. Eine dunklere und langsamere Stimme als die anderen. Sie sagte Dinge zu mir, wie vielleicht das berühmte Teufelchen auf der Schulter. „Iss von diesem Baum.“. Ich stand vor der Eibe vor unserem Haus und wunderte mich, warum sie das sagte, ich würde mit Sicherheit nicht von dem Baum essen, ich wusste ja, dass er giftig war.
Meine Mutter hörte mir, wie immer zu, aber sie verstand das nicht.

Meine kleine Schwester hatte unsichtbare Freunde, mit denen sie immer spielte, aber wir unterhielten uns nicht wirklich über solche Sachen.

Ich hielt mich für ein ganz normales Mädchen. Naja, fast. Ich fand mich einfach am Besten. Ohne Diskussion. Besser und weiter als alle anderen. Besonders als meine Eltern, insbesondere noch als meine Mutter.
Am Schönsten fand ich mich natürlich auch (obwohl ich ab der Schulzeit nicht mehr wirklich schön oder gar süß war mit meiner rosa Hornbrille, den Spitzenkrägen und dem ewigen Pony. Eva war immer süß. Süß und frech.).

Meine Eltern haben eine Firma, selbst gegründet. Beide kommen aus eher einfachen, meine Mutter sogar aus armen, Verhältnissen und haben die Firma 1974 gegründet. Sie arbeiteten Tag und Nacht und sie wurde groß. 
Meine große Schwester war viel alleine, bei der Oma und bei Nachbarn. 
Meine kleine Schwester und ich hatten vormittags Kindermädchen.
Wir hatten viel Kontakt zu Kunden meiner Eltern. Mit vielen waren meine Eltern auch befreundet und einige hatten Kinder in unserem Alter.

Ein kinderloser guter Kunde und Freund meiner Eltern hatte eine Freundin und einen Papageien und lebte in Nürnberg. Ich mochte vor allem seine Freundin. Wir waren öfter bei Ihnen zum Essen oder bei Feiern. Wenn Eva und ich müde wurden, wurden wir in ein Zimmer gelegt zum Schlafen und später ins Auto getragen.

Als ich ungefähr elf Jahre alt war hatte dieser Kunde eine Frau mit strubbeligen roten Haaren kennengelernt, die Heilsteine verkaufte und intuitiv Ketten daraus herstellte. Ketten, die den Träger in seiner Kraft unterstützen und exklusiv für ihn angefertigt werden.
Eines Tages saß unsere ganze Familie bei dieser Frau und ihrem Freund in einem Zimmer auf dem Boden. Eva und ich sahen uns die verschiedenen Steine an.
Da ich kurz vorher „Die Nebel von Avalon“ gelesen und es zu meiner Bibel erkoren hatte (ich bin DIE Reinkarnation einer Hohepriesterin), sah ich die Steine anders an.
Die Erwachsenen unterhielten sich, Martina war an diesem Tag auch dabei. 
Die Frau fragte, ob einer in unserer Familie denn etwas besonderes könnte. „Ja.“ Sagte Martina, „Sabine sieht immer Lichter.“ Ich fragte überrascht: „Was denn für Lichter?“ Und Martina erzählte die Geschichte mit dem Wolfsauge in meinem Zimmer. 
Ich lachte „Aber das waren doch nur Spiegelungen von der Straßenlaterne.“ 
Da guckte Martina ernst und meine Eltern betroffen: „Das haben wir dir nur erzählt, damit Du keine Angst hast. Da waren keine Spiegelungen von irgendeiner Laterne.“
Ich machte sehr große Augen.
Da war gerade an meinem Filter geschraubt worden, an meiner Linse, die ich mir für die Welt gemacht hatte.

Bei der Frau ließen meine Eltern für jeden von uns Ketten anfertigen und es gab noch große Aufregung, da meine Mutter es schaffte, aus Versehen, die heilige Kugel der guten Frau umzuschubsen, dass sie herum kullerte und eine Ecke herausbrach.
Die Frau weinte und verließ das Zimmer, ihr bärtiger Gefährte erzählte, dass die Kugel ihm eines Nachts als er wach lag geflüstert hatte, wie er die Frau zu behandeln hätte.
Ich fand die Frau doof und hässlich, den Lebensgefährten alt und dumm.
Doof und dumm als Ausdruck dafür, dass die Seelen noch nicht so alt waren. Der Kunde fuhr mit der Rothaarigen in den Urlaub, verließ seine liebe und schöne Freundin, schnappte schließlich seinen Papagei, löste die Praxis auf und wanderte aus.
Unwichtig.


Ab dem Zeitpunkt, an dem ich erfahren hatte, dass sie mir alle nur versucht hatten auszureden was ich wahrgenommen hatte und es wahr war, hob ich mich empor.

Probierte aus was möglich war und spielte mit Energien, Magie und auch Menschen.

Doch davon erzähle ich Euch an einem anderen Tag.

Liebe Umarmung und Danke fürs Lesen
Sabine

Dienstag, 7. November 2017

Als ich mein Leben auf der Erde wählte...


Ich werde in der nächsten Zeit spirituelle Erfahrungen aus meinem Leben mit Euch teilen.
Bisher habe ich nicht viel aufgeschrieben, da es schwer ist Dinge, Begebenheiten und Orte in unserer Sprache zu beschreiben, für die es keine Worte gibt.

Habe von daher bitte Nachsicht mit meiner Wortwahl und lasse Deiner Fantasie freien Lauf, sie wird Dir Bilder zeigen.


Ich stehe vor den Himmelspforten, muss warten, bis ich an der Reihe bin.
An der Reihe zu Gott zu gehen und mir mein Leben auszusuchen.
Ich wartete in Gesellschaft eines Wesens (nach christlicher Mythologie sicher Petrus).

Ich kann sehen, wie die Seele vor mir ihr Leben aussucht - das Leben einer Frau. Einer blonden Frau und es war ein Leben mit wenigen Schwierigkeiten, in einem großen Haus, mit Ruhm und Geld. Sie wurde geliebt und bewundert.

Als sie auf die Erde gegangen war, durfte ich den Raum betreten.

Eine Art großer Raum und eigentlich nichts. Nicht wirklich materiell, aber da.
Ein Raum, den man sich aus Perspektive eines Menschenlebens schwer vorstellen kann.

Der Raum ist offen, grenzenlos und doch geschlossen. Ich kann das Universum sehen.

Im Raum sind alle Leben. Geordnet und übersichtlich. Vielleicht wie in einem Geschäft an Kleiderstangen, in Regalen und auf Auslagen.

Von Anfang an ist es klar, welches Leben ich bekommen und nehmen werde, aber ich habe dennoch die Wahl.

Gott ist da, in diesem Raum. Und er spricht mit mir.

Gott ist mehr Stimme, Farben und Wärme als ein Wesen.

Er hat mein Leben herausgelegt und lässt es mich ansehen.

Wie in einer Art Film kann ich mir Sequenzen ansehen und gleichzeitig das ganze Leben.

Da im Himmel die Räume nicht materiell sind, konnte ich von vor der Türe schon hineinsehen und hatte so das Leben der Seele vor mir gesehen.

Es schien leichter und einfacher zu sein als meines und da ich bin, wie ich bin sage ich zu Gott, dass ich aber lieber dieses Leben bekommen hätte.

Gott lächelt und lässt mich verstehen, dass mein jetziges Leben das Leben ist, das für mich am Besten und damit auch besser ist. Ein sehr wichtiges Leben.

Ich bin mir dessen zwar vollkommen bewusst, erzähle ihm aber, dass ich aber trotzdem lieber das Leben der anderen bekommen hätte.

Gott ist nicht verstimmt, eher amüsiert und liebevoll. Und so entscheide ich mich dann doch, nach außen hin Zähne knirschend (ja, ich hatte keine Zähne, aber die gefühlte Erinnerung ist so), für mein Leben.


Et viola: Hier bin ich.

Hast Du auch Erinnerungen an die Zeit bevor Du geboren wurdest?
Wenn ja, magst Du sie teilen? Andere Geschichten interessieren mich sehr.

Ganz liebe Umarmung

Sabine